Kapitän ging von Bord

Frantz: "Noch zu fit für einen Stand-by-Modus" in Freiburg

Frantz ist mit seiner letzten Saison in Freiburg unzufrieden. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Frantz ist mit seiner letzten Saison in Freiburg unzufrieden. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Beim SC Freiburg dürfte demnächst der Abschied von Luca Waldschmidt offiziell werden. Der Angreifer geht zu Benfica, spielt 15 Millionen Euro ein. Überraschender kam der Abgang von Mike Frantz Richtung Hannover 96. Der Kapitän gehörte gefühlt zum Inventar.

"Ich war in Freiburg an dem Punkt, entscheiden zu müssen, ob ich das so weitermachen will. Das letzte Jahr war nicht zufriedenstellend", zitiert kicker.de die Erklärung des Mittelfeldmanns. Gerade in der Rückrunde entwickelten sich die Dinge nicht wunschgemäß, musste Frantz immer öfter zuschauen. Er akzeptierte dies für den Augenblick, weil er weiß, dass in Freiburg der Ausbildungsgedanke sehr großen Stellenwert besitzt. Eine Dauerlösung war es aber offensichtlich nicht.

"Wenn ich abgebaut hätte, hätte ich es akzeptiert"

"Wenn ich abgebaut hätte, hätte ich es akzeptiert. Aber ich habe es klar analysiert. Ich war noch zu fit für einen Stand-by-Modus." Diese Einschätzung teilte der Markt mit Frantz, dem es nicht an Angeboten gemangelt habe. Die Entscheidung fiel auf Hannover, weil der Klub ihm eine wichtige Rolle bieten kann und Ambitionen hegt. "Für mich ging es um die Frage: Wo kann ich jetzt noch etwas erreichen?", sagt Frantz. Der 33-Jährige soll bei den Niedersachsen im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr eine Führungsrolle übernehmen.

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Lars Pollmann  
14.08.2020