SGE-Spielmacher

Hütter adelt Kamada: "Schön, wenn Spieler auch für die Mannschaft arbeiten"

Frankfurts Spielmacher Daichi Kamada (r.) ist sich auch nicht zu schade, die Grätsche auszupacken. Foto: Imago

Die fußballerischen Qualitäten von Daichi Kamada sind unbestritten. Dass der japanische Spielmacher von Eintracht Frankfurt nun aber auch kämpft und grätscht, freut seinen Trainer Adi Hütter.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Beim 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim war Daichi Kamada einmal mehr ein Aktivposten bei Eintracht Frankfurt. Der 24-Jährige trug sich nicht nur in die Torschützenliste ein, sondern gewann auch starke 69 Prozent seiner Zweikämpfe, bei zwei begangenen Fouls. "Ich freue mich jetzt nicht, wenn ein Spieler mal ein Kopfballduell gewinnt", antwortete Frankfurts Trainer Adi Hütter süffisant auf die Nachfrage von fussball.news, wie der Österreicher bei seinem Mittelfeldmann das Kämpfergen entwickelt habe, um dann aber auch Kamadas Entwicklung zu bestätigen: "Es ist schön, wenn Spieler nicht nur kreativ sind, sondern auch für die Mannschaft arbeiten."

Hütter schwärmt von Vorlage: "Wie er den Grillitsch da vernascht hat"

Kamadas Kernkompetenzen liegen weiter in der Offensive, seine mannschaftsdienliche Spielweise macht ihn aber noch wichtiger für die Frankfurter: "Wichtig ist, dass jeder Spieler seine Qualitäten, seine Stärken ins Spiel bringt." Die habe man beim Japaner beim zweiten Tor gesehen: "Diese einzige Bewegung, die ich genial fand, wie er den Grillitsch da vernascht hat", schwärmte Hütter, "das ist das, was er kann und wo ihn viele sehen." Der Nationalspieler habe seine Repertoire allerdings erweitert: "Was er mittlerweile sehr, sehr gut macht, ist wie gut er nach hinten arbeitet. Wie er versucht Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive zu sein." Auch gegen die TSG Hoffenheim habe Kamada "wieder sehr viele Zweikämpfe gewonnen. Auch deshalb hat er wieder ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht." Und wird immer wichtiger für die Eintracht.

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Benjamin Heinrich  
04.10.2020