Schwierige Finanzlage

Frankenbach stellt klar: "Müssen Kostic nicht verkaufen"

Filip Kostic hat noch bis 2023 Vertrag bei der Eintracht.
Filip Kostic hat noch bis 2023 Vertrag bei der Eintracht. Foto: Getty Images

Auch Eintracht Frankfurt bleibt von der Coronakrise finanziell nicht unbetroffen. Doch die Topstars könnten allesamt bleiben. Auch Filip Kostic muss laut Finanzvorstand Oliver Frankenbach nicht wechseln. Doch offen ist dessen Zukunft auch weiterhin.

Sportvorstand Fredi Bobic hatte zuletzt erklärt, wie schwierig die finanzielle Situation aufgrund der Coronakrise auch bei Eintracht Frankfurt ist. Kein Spieler sei unverkäuflich, bei einer Topofferte könne der Klub wohl nur schwer ablehnen. Ist bei dieser Linie ein Star wie Filip Kostic realistisch über den Sommer hinaus zu halten?

Frankenbach: "Müssen Kostic nicht verkaufen"

Oliver Frankenbach stellte im kicker zur Frage nach einem Verkauf von Kostic zunächst klar: "Das müssen wir nicht." Doch die Schmerzgrenze soll bei rund 30 Millionen Euro liegen, weshalb der Finanzvorstand erklärte: "Wenn wir aber ein Angebot bekämen, worüber wir nachdenken müssten, könnten wir das nicht kategorisch ausschließen - das gilt für alle Spieler."

Eintracht müsste bedacht investieren

Doch wie könnte ein Akteur wie Kostic dann ersetzt werden? Die Hessen würden die Summe nicht vollständig reinvestieren: "In der aktuellen Situation ist das nicht vorstellbar. Alles, was wir jetzt tun, um den Betrieb nachhaltig aufzustellen und durch die Saison zu bringen, bedeutet, dass wir ins Obligo gehen."

"Irgendwann müssen wir Kredite tilgen"

Frankenbach beschrieb die Situation der Frankfurter, die nicht blindlings ihr Geld raushauen können: "Die Kreditlinien werden wir zum Teil in Anspruch nehmen müssen. Deswegen wäre es wirtschaftlich unklug, Transfererlöse zu 100 Prozent sofort wieder zu reinvestieren. Denn irgendwann müssen wir die Kredite tilgen."

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Christopher Michel  
24.08.2020