Regionalliga West

Wiedenbrück mit spätem Remis bei Fortuna Düsseldorf II - die Trainerstimmen

Fortuns Düsseldorfs U23 und der SC Wiedenbrück trennten sich in einem ausgeglichenen Spiel mit 1:1 unentschieden.
Fortuns Düsseldorfs U23 und der SC Wiedenbrück trennten sich in einem ausgeglichenen Spiel mit 1:1 unentschieden. (Fotos: imago, Tom Jacob)

Ein Geduldsspiel auf beiden Seiten - Fortuna Düsseldorfs U23 und der SC Wiedenbrück haben sich in der Regionalliga West mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Insgesamt ein gerechtes Remis, welches sich auf beiden Seiten unterschiedlich anfühlte.

Zwar gab es in Hälfte eins sowohl für „Die Zwote“ von Fortuna Düsseldorf als auch für den SC Wiedenbrück ein paar gefährliche Torabschlüsse, nichts aber, was besonders herausgehoben werden müsse. Auch Durchgang Nummer zwei plänkelte so dahin, wobei die Gastgeber ein kleines Mü zielstrebiger waren. Sinnbildlich für diese Partie erzielte Düsseldorfs Steffen Meuer (78.) mit einem Kullerball das 1:0, welches den sicher geglaubten Sieg bedeuten sollte. Doch in der letzten Sekunde - quasi mit Abpfiff - war es Wiedenbrücks Fabian Brosowksi (90.+3), der den 1:1-Ausgleich bescherte.

Michaty: "Daraus lernen, abhaken, weiter geht’s!"

Den Titel "Arbeitssieg, Geduldspiel" hätte Fortuna-Coach Nicolas Michaty sofort unterschrieben: "Wenn wir mit 1:0 gewonnen hätten, ja." Stattdessen vermieste ein letzter langer Ball, ein Steilpass plus ein sicherer Abschluss dem 47-Jährigen etwas die Laune. "Natürlich ist es ärgerlich, wenn man in der letzten Sekunde des Spiels zwei Punkte liegen lässt. Ich muss mir die Szene nochmal in Ruhe angucken. Auf jeden Fall müssen wir das besser verteidigen, dürfen dem Gegner nicht mehr die Möglichkeit zum letzten Steilpass geben", sagte Michaty direkt nach dem Spiel. Es gilt: "Daraus lernen, abhaken, weiter geht’s!"

Brinkmann: "Am Ende glücklich, brauchen uns nichts vormachen"

Daniel Brinkmann, Trainer des SC Wiedenbrück, freute sich über den späten Ausgleichstreffer seiner Mannschaft, wusste aber auch das Spiel richtig einzuschätzen: "Wenn man das Spiel über 90 Minuten sieht, war es okay. So wie es am Ende zustande gekommen ist, war es natürlich glücklich, da brauchen wir uns nichts vormachen." Laut dem 34-Jährigen hätte man mehrere Weisheiten über die Begegnung bringen können, wie zum Beispiel: "Wer das erste Tor schießt, der gewinnt das Spiel." Danach sah es auch lange aus, bis noch der späte Ausgleich fiel. "Jetzt ist es halt so gelaufen", nimmt Brinkmann den Auswärtspunkt gern mit. Damit ist und bleibt der SC Wiedenbrück nach dem 8. Spieltag der beste Aufsteiger in der Regionalliga West. "Das ist schön", kommentierte Brinkmann und ergänzte: "Wenn das bis zum Ende der Saison so bleibt, dann bin ich froh."

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Tom Jacob  
10.10.2020