Anpassung der TV-Gelder

Fortuna-Clubchef Röttgermann fordert gleiche Verteilung für mehr Attraktivität

Fortunas Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann möchte eine Änderung der Fernsehgelder-Regelung.
Fortunas Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann möchte eine Änderung der Fernsehgelder-Regelung. (Foto: imago)

Sportlich ist Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga abgestiegen. Um die Diskussion, wie die TV-Gelder in Deutschlands Profi-Ligen am gerechtesten verteilt wären, mischen die Rheinländer jedoch oben mit.

So fordert Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann von Fortuna Düsseldorf in der Süddeutschen Zeitung eine Änderung der TV-Gelder-Verteilung: "Wir müssen über einen grundsätzlichen Prinzipienwechsel reden. Ich bin dafür, dass die Erlöse innerhalb einer Liga wieder gleich verteilt werden sollen, so wie es bis zur Jahrtausendwende der Fall war." Außerdem ergänzte der 59-Jährige: "Das wäre also kein Experiment, wieder dahin zurückzukehren, und es hätte Symbolik."

Röttgermann setzt auf mehr Attraktivität der Liga

Aktuell sind die Erträge der Vereine in der Bundesliga unterschiedlich. Unter anderem wird anhand des sportlichen Abschneidens aus den vergangenen fünf Jahren für jeden Verein die Summe der Fernsehgelder ermittelt. Steht ein Verein wie der FC Bayern München immer oben an der Spitze, wird demjenigen auch das meiste Geld ausgezahlt. Im Falle von der Fortuna Düsseldorf, die in den letzten fünf Jahren mal Erst- und mal Zweitligist war, fällt weniger vom Kuchen ab. "Die Fernsehgelder sollen ja nicht die Leistung eines Klubs honorieren, sondern die Attraktivität einer Liga", heizt Röttgermann der Diskussion neuen Zündstoff ein.

Profile picture for user Tom Jacob
Tom Jacob  
23.07.2020