0:6 gegen den Sport-Club

Fohlen nach Freiburg-Debakel sprachlos: "Absolut scheiße, eine Katastrophe"

Jonas Hofmann war nach der Pleite gegen Freiburg sprachlos. Foto: Getty Images.
Jonas Hofmann war nach der Pleite gegen Freiburg sprachlos. Foto: Getty Images.

Borussia Mönchengladbach hat am Sonntagnachmittag mit 0:6 gegen den SC Freiburg verloren. Der Endstand war bereits mit dem Pausenpfiff besiegelt, entsprechend frustriert waren Jonas Hofmann und Patrick Herrmann nach dem Spiel.

Bereits nach fünf Minuten lag Borussia Mönchengladbach mit 0:2 gegen den SC Freiburg hinten, zur Pause stand sogar ein 0:6 auf der Anzeigetafel. Nach einer torlosen zweiten Halbzeit blieb es bei der zweiten bitteren Pleite nach dem 1:4 im Derby gegen den 1. FC Köln. Die Spieler taten sich nach dem Schlusspfiff spürbar schwer, in Worte zu fassen, was in den 90 Minuten auf dem Rasen passiert ist: "Das war Wahnsinn. Wir haben desolat verteidigt. Dass wir vier Standardtore kriegen… Ich weiß gar nicht, wie schnell das Spiel vorbei war - spätestens nach dem 0:4, nach dem 0:5 sowieso. Selbst nach dem 0:2 nach vier Minuten stellst du dir die Frage, ob wir noch in der Kabine sind. Ich hätte gerne ein paar Worte parat, aber heute bin ich echt sprachlos", sagte Jonas Hofmann bei DAZN.

Herrmann: "Das ganze Spiel war nichts"

Patrick Herrmann pflichtete seinem Offensivkollegen bei: "Es ist schwer, das in Worte zu fassen. Wir geben das Spiel nach ein paar Minuten aus der Hand, haben in der ersten Halbzeit gar nicht stattgefunden und absolut scheiße, eine Katastrophe, gespielt. So verlieren wir das Spiel ziemlich schnell." Man habe um die Freiburger Stärke bei Standardsituationen gewusst, allerdings nicht die nötige Einsatzbereitschaft an den Tag gelegt: "Wir sind nicht mitgegangen, nicht hochgegangen. Sie müssen keinen großen Aufwand betreiben, um die Dinger zu machen. Das war einfach scheiße", sagte Herrmann und ergänzte angesichts der frühen Gegentore: "Du liegst nach 20 Minuten 0:4 hinten, bekommst dann das fünfte - was willst du dann noch machen? Dann weiß jeder, dass das Spiel gelaufen ist. Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, wir raus und versuchen noch einmal was. Das ganze Spiel war nichts heute." 

"Eine Phase, in der es richtig scheiße läuft"

Alleine in den beiden letzten Bundesligaspielen kassierte die Mannschaft von Adi Hütter zehn Gegentore. "Wer letzte Woche gedacht hat, es geht nicht noch tiefer, der ist eines Besseren belehrt worden. Wir müssen versuchen, das schleunigst abzuhaken. Das ist in dem Moment das Beste, was man machen kann", betonte Hofmann. Herrmann ergänzte, dass es nun darum gehe, weiterzumachen: "Das haben wir uns in den letzten beiden Spielen eingebrockt. Wir kriegen zehn Tore und machen nach vorne viel zu wenig. Da müssen wir uns herauskämpfen. Das bringt alles nichts. Wir haben eine Phase, in der es richtig scheiße läuft. Wir müssen irgendwie versuchen, nach vorne zu schauen."

Florian Bajus  
05.12.2021