VfB siegt 2:0

Förster von Wolfsburg überrascht: "Sie haben gar keine Gegenwehr gezeigt"

Philipp Förster (Mitte) wundert sich über den VfL Wolfsburg. Foto: Getty Images.
Philipp Förster (Mitte) wundert sich über den VfL Wolfsburg. Foto: Getty Images.

Der VfB Stuttgart hat am Samstagabend den ersten Auswärtssieg in dieser Saison gefeiert. Gleichzeitig haben die Schwaben dem VfL Wolfsburg die fünfte Niederlage in Serie zugefügt. Philipp Förster sieht den VfB wieder auf dem richtigen Weg, wundert sich allerdings über den Auftritt der Wölfe.

Dank einer überzeugenden Leistung hat der VfB Stuttgart mit 2:0 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo hat den Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf sieben Punkte vergrößert und sich wieder vom Relegationsplatz entfernt, nachdem der FC Augsburg durch den Auswärtssieg beim 1. FC Köln am Freitagabend vorbeigezogen war. Seit nunmehr drei Spielen ist der VfB ungeschlagen, Torschütze Philipp Förster erkennt eine klare Tendenz: "Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Wir haben uns heute einiges vorgenommen, das haben wir auch gut umgesetzt. Wir sind mit breiter Brust aufgetreten, haben versucht unser Spiel durchzuziehen und am Ende verdient gewonnen", sagte der Offensivspieler bei Sky.

"Wir müssen ruhig bleiben"

Am Dienstagabend trifft Stuttgart auf den FC Bayern, zum Abschluss der Hinrunde geht es gegen Köln. In beiden Duellen will die Mannschaft nur auf sich und nicht auf die Konkurrenz achten: "Der Trainer hat vor dem Spiel ganz klar angesprochen, dass wir nur auf uns schauen. Wir müssen ruhig bleiben, unsere Spiele durchziehen, und dann werden wir unsere Punkte holen", betonte Förster.

"Das ist für einen Verein wie den VfL Wolfsburg zu wenig"

Auf der einen Seite herrschte Freude ob des Auswärtssieges, auf der anderen Seite zeigte sich Förster verwundert über den Auftritt des VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen kassierten die fünfte Niederlage in Folge, stehen in diesem Zeitraum bei einem Verhältnis von 2:13 Toren. "Wolfsburg ist eine super Mannschaft. Sie waren nicht zu Unrecht in der Champions League", sagte der 26-Jährige, der während der 90 Minuten feststellte: "Heute waren sie überhaupt nicht anwesend, sie haben gar keine Gegenwehr gezeigt. Das ist für einen Verein wie den VfL Wolfsburg zu wenig." Darüber dürfte sich auch VfL-Coach Florian Kohfeldt einige Gedanken machen.

Florian Bajus  
11.12.2021