Verteidiger gilt als Streichkandidat

Flick und Bayern-Bosse bei Boateng uneins?

Flick will wohl weiter mit Boateng zusammenarbeiten. Foto: SVEN HOPPE/POOL/AFP via Getty Images
Flick will wohl weiter mit Boateng zusammenarbeiten. Foto: SVEN HOPPE/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Bayern trifft am Samstagabend im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals auf den FC Chelsea. Den 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel wird das gewohnte Duo aus David Alaba und Jerome Boateng verteidigen. Für den Weltmeister von 2014 geht es wohl um seine Zukunft.

Wie Sport Bild berichtet, gilt der 31-Jährige intern als Streichkandidat. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters würden ihn bei einem werthaltigen Angebot demnach ziehen lassen. Mit Niklas Süle hat sich der eigentlich vorgesehene Abwehrchef zuletzt zurückgemeldet, in der neuen Saison dürfte er voll auf der Höhe sein. In der Hinterhand bleibt noch Rekord-Einkauf Lucas Hernandez, womöglich kann auch Benjamin Pavard stärker innen eingeplant werden, sofern ein neuer Rechtsverteidiger kommt. 

Fürsprecher Flick

Boateng habe allerdings mit Trainer Hansi Flick einen wichtigen Fürsprecher beim FC Bayern. Wie stark der Chefcoach auf die Verantwortlichen einwirkt, ist dabei jedoch unklar. Als gesichert gelte zwischenzeitlich, dass Boateng von sich aus den Verein aktuell nicht verlassen wolle. Vielmehr strebe er gar eine Verlängerung seines Vertrags an. Dies galt noch vor wenigen Monaten als schwer vorstellbar. In der jüngeren Vergangenheit scheiterten Wechsel von Boateng zu Paris Saint-Germain und Juventus Turin nur knapp. Der Ex-Nationalspieler hat sich aber doch wieder durchgesetzt. Aktuell läuft sein Kontrakt nur bis 30. Juni 2021, weswegen die Chefs wohl einen Verkauf avisieren. Schließlich würde nach derzeitigem Stand letztmalig eine nennenswerte Ablöse für Boateng fließen.

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Lars Pollmann  
05.08.2020