Eintracht-Keeper

Flick bleibt bei Trapp vorerst hart: "Haben klare Rangordnung"

Kevin Trapp wurde nicht für das DFB-Team nominiert. Foto: Getty Images

Für Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt war die Nicht-Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft ein herber Schlag. Trotz dessen herausragender Leistung beim 2:1-Sieg der Hessen beim FC Bayern München betonte Bundestrainer Hansi Flick nun erneut die Rangordnung im DFB-Tor. 

In den letzten Jahren war Kevin Trapp im DFB-Team als Nummer drei im Tor quasi gesetzt. Chancen auf Einsätze hatte der 31-jährige Schlussmann zwar selten. Doch eine Nominierung war für den Saarländer fast immer garantiert. Unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick wurde er in der aktuellen Länderspielphase allerdings nicht nominiert. Bernd Leno erhielt trotz Reservistendasein beim FC Arsenal den Vorzug. Trapp seinerseits antwortete mit einer Topleistung im Auswärtsspiel beim FC Bayern München, als er den Hessen mit diversen Paraden den 2:1-Sieg rettete. 

"Es hat keine Endgültigkeit"

Das aber ändert zunächst nichts an Trapps Stellung im DFB-Team. "Wir haben eine klare Rangordnung. Nummer eins, zwei, drei, vier", sagte Flick vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien am Freitagabend auf RTL. Der Frankfurter Torhüter ist aktuell nur Nummer vier. Dennoch sagte der ehemalige Trainer des FC Bayern München auch: "Wir freuen uns, dass Kevin so herausragend gehalten hat. Das ist einfach auch wichtig für ihn." Gut möglich, dass Trapp bald wieder eine Rolle für Deutschland spielen kann: "Wir haben zu allen Spielern gesagt, dass es keine Endgültigkeit hat. Jeder kann sich durch Leistung wieder ins Team bringen. Seine Leistung war ein gutes Ziechen. Er kann sehr zufrieden sein und wir sind natürlich auch zufrieden." Hinten anstellen muss sich Trapp vorerst dennoch. 

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Benjamin Heinrich  
09.10.2021