Luxus-Problem

Flick tüftelt noch an Aufstellung: Reus oder Müller auf der Zehn? Oder beide?

Beordert Bundestrainer Hansi Flick (r.) am Montag wieder Thomas Müller zurück in die Startefl?
Beordert Bundestrainer Hansi Flick (r.) am Montag wieder Thomas Müller zurück in die Startefl? (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Die Offensiv-Qualitäten Marco Reus sind bekannt. Im Spiel Deutschland gegen Rumänien durfte der Kapitän von Borussia Dortmund von Beginn an ran. Aber auch Thomas Müller vom FC Bayern München ist bei Bundestrainer Hansi Flick ein gern gesehener Akteur, eingewechselt sorgte er für den 2:1-Siegtreffer. Wer von beiden bekommt diesmal den Vorzug?

Von der DFB-Pressekonferenz aus Hamburg berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

"Wir wissen, dass Reus als auch Müller sehr wichtige Spieler sein können", sprach sich der Flick für beide Offensiv-Spieler aus. Stellt der 56-Jährige vielleicht sogar seine 4-2-3-1-Formation auf ein 4-1-4-1-System um, damit beide Schützlinge auflaufen können? "Wir werden uns noch die Zeit nehmen", ließ sich Flick gut 31 Stunden vor dem Anpfiff in Skopje nicht in die Startelf-Karten gucken. "Wir werden auf jeden Fall eine Mannschaft hinstellen, die in der Lage ist, Nordmazedonien zu schlagen", so der Bundestrainer. Es ist aber gut möglich, dass Reus am Montag eine Belastungs-Pause bekommt.

Flick froh über "Luxus-Problem"

Doch nicht nur Reus oder Müller können auf der Zehner-Position spielen, auch Chelsea-Star Kai Havertz oder auch Youngster Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen gelten als Alternativen. "Wir im Trainerteam sind froh, dass wir auf dieser Position so viel Qualität haben", freute sich Flick über das "Luxus-Problem". Eine feste Rangfolge gibt es im DFB-Team aber nicht. Bis zur WM im nächsten Jahr ist laut dem Coach noch alles offen: "Wir haben sie alle eingeladen, weil wir überzeugt sind, dass sie in den Kader gehören. Wegen der WM in Katar mache ich mir da noch keine Gedanken."

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Tom Jacob  
10.10.2021