Dicke Luft

Droht neuer Bayern-Ärger? Flick: "Muss ein bisschen schauspielern"

Hans-Dieter Flick ist nach der PSG-Pleite verärgert.
Hans-Dieter Flick ist nach der PSG-Pleite verärgert. Foto: Imago

Wie lange macht Hans-Dieter Flick den Trubel beim FC Bayern München noch mit? Der Trainer zeigte sich bei der Pressekonferenz nach der 2:3-Niederlage im Champions-League-Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain verärgert.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic verkündete den Abgang von Jerome Boateng im Sommer bei Sky vor dem Champions-League-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain. Das Thema brodelte zwar schon länger behandelt, dennoch schien der Zeitpunkt der Verlautbarung suboptimal. Hans-Dieter Flick sagte auf Sport1-Nachfrage zunächst: "Diese Frage beantworte ich nicht."

Flick lässt tief blicken

Doch so ganz konnte dieser der Erfolgstrainer des FC Bayern nicht alleine stehen lassen, zu groß ist sein Ärger über die Vorkommnisse der vergangenen Wochen und Monate. Der Trainer betonte: "Ich muss hier professionell den Fragen antworten. Alles muss ich aber nicht beantworten, weil ich es auch nicht möchte." Doch ein Satz ließ aufhorchen: "Ich muss da auch ein bisschen schauspielern, das gehört auch dazu zum Trainerjob."

Wird Flick doch Löw-Nachfolger?

Ob Flick damit auch die Frage nach seiner persönlichen Zukunft meint? Er wird in den Medien als Wunschkandidat auf die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw gehandelt. Die Stimmung beim FC Bayern ist derzeit weniger gut, das Verhältnis zu Salihamidzic gilt als stark angespannt. Ob die beiden Macher noch einmal in die Spur kommen bei ihrer Zusammenarbeit, ist mehr als fraglich.

Florian Bolker  
08.04.2021

Feed