Proteste in Hamburg

"Flexer" wusste es nicht: Zahlencode stand auf Spruchband

Mit einem Flex-Werkzeug wurden die Fahrradschlösser entfernt. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Mit einem Flex-Werkzeug wurden die Fahrradschlösser entfernt. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Beim Nordduell zwischen dem HSV und Hannover 96 (3:4) kam es zu Protest-Aktionen der Fans. Dabei wurden Fahrradschlösser am Torpfosten befestigt, die mit einem Flex-Werkzeug entfernt werden mussten. Doch es wäre auch unkomplizierter gegangen: Der Hinweis für den Zahlencode stand auf einem Spruchband.

Sechs Fahrradschlösser sorgen für Unterbrechung

Es wurde bereits damit gerechnet, dass die Fans des HSV und von Hannover 96 kooperieren würden, um gemeinsam gegen den Investoren-Deal der DFL zu protestieren. Und letztlich kam es am Freitagabend im Volksparkstadion auch dazu. Der Start des zweiten Durchgangs verzögerte sich, weil Anhänger der Hamburger insgesamt sechs Fahrradschlösser um die Pfosten eines der Tore gebunden hatten. Mit einem Winkelschleifer konnte man diese entfernen, das Spiel wurde daraufhin fortgesetzt.

"Die Lösung ist 50+01!"

Dabei hielten Fans von Hannover 96 im Gästeblock einen entsprechenden Hinweis hoch, mit dem man die Fahrradschlösser auch ohne Winkelschleifer vom Tor hätte entfernen können - und dabei wären die Fahrradschlösser sogar noch unversehrt geblieben. Auf einem Spruchband stand nämlich unter anderem: "Die Lösung ist 50+01!" Dabei war das "50+01" auch noch grün gefärbt. Der Code der Fahrradschlösser setzte sich unterdessen aus einer Kombination von fünf Zahlen zusammen. Die Ultras waren kreativ: Nach einer "5" und einer "0" markierte man in der mittleren Stelle ein "+", danach hätte es einer "0" und einer "1" bedurft, um die Fahrradschlösser aufzubekommen. Hätte man mal aufmerksamer in die Gästekurve geblickt.

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Adrian Kühnel  
13.02.2024