Awoniyi-Treffer aberkannt

Fischer versteht Schiri-Entscheidung nicht: "Für mich ein korrektes Tor"

Unions Taino Awoniyi (M.) stand Wolfsburg-Keeper Koen Casteels im Weg, weshalb der Treffer zum vermeintlichen 3:1 nicht zählte.
Unions Taino Awoniyi (M.) stand Wolfsburg-Keeper Koen Casteels im Weg, weshalb der Treffer zum vermeintlichen 3:1 nicht zählte. (Foto: imago)

Minutenlanger Videobeweis, Rote Karte, Elfmeter: Die Partie Union Berlin gegen VfL Wolfsburg hatte es in sich. Bei der 2:2-Punkteteilung konnte nach fraglichen Schiedsrichter-Entscheidungen keiner der beiden Teams am Ende zufrieden sein.

Den größten Zorn wurde Union-Trainer Urs Fischer nach der Partie bei Sky los. "Das war für mich ganz klar ein korrektes Tor", ärgerte sich der Schweizer über den aberkannten Treffer von Taiwo Awoniyi, der beim Stand von 2:1 das vermeintliche dritte Tor für die Eisernen erzielt hatte. Doch weil der Angreifer im Weg von VfL-Keeper Koen Casteels stand, zählte der Treffer nicht.

Hamann steht Fischer bei

"Der muss ihm doch nicht Platz machen", echauffierte sich Fischer weiter. Auch Sky-Experte Dietmar Hamann stand dem Berliner Coach mit seiner Meinung beiseite, erklärte: "Das Tor muss man geben! Casteels hätte sich vorher Platz verschaffen müssen."

Weghorst: "Fragen Sie das wirklich?"

In der Partie gab es noch weitaus mehr Aufreger, was auch die Gegenseite in Rage brachte. So blaffte zum Beispiel Wölfe-Stürmer Wout Weghorst beim Thema Rote Karte für Maximilian Arnold (51.) den fragenden Sky-Reporter an: "Fragen Sie das wirklich?" Alles in allem eine hitzige Begegnung. Durch das Remis teilten sich Union Berlin und der VfL Wolfsburg nicht nur im gegenseitigen Duell die Punkte, sondern blieben auch in der Tabelle punktgleich auf einem Level.

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Tom Jacob  
09.01.2021