2:5-Pleite in Frankfurt

Fischer: "Am Schluss gewinnt Effizienz Punkte"

Union-Trainer Urs Fischer hatte in Frankfurt zeitweise auch Grund zur Aufregung. Foto: Imago

Am Ende wurde es für Union Berlin bei Eintracht Frankfurt eine deutliche 2:5-Niederlage. Union-Coach Urs Fischer kritisierte und lobte nach der Partie und benannte die Gründe für die Niederlage. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

9:25 Torschüsse wies die Statistik nach der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Union Berlin auf. Eine Vielzahl von Chancen allerdings nutzten die Köpenicker nicht, weshalb deren Trainer Urs Fischer auf Nachfrage von fussball.news deutlich sagte: "Statistik hat noch nie ein Spiel gewonnen. Am Schluss gewinnt sicherlich Effizienz Punkte." Die Hessen waren vorm Tor deutlich kaltschnäuziger, erzielten im ersten Durchgang binnen sechs Minuten drei Treffer. "Es war ein verrücktes Spiel. Wir verlieren es in der ersten Hälfte", so Fischer weiter.

Fischer kurios: "Das tut uns gut"

Das 2:1 für Frankfurt war dabei der Knackpunkt. Nach dem Eigentor vor Robert Andrich (35. Minute) schlug die Eintracht gleich doppelt zu gegen desillusionierte Berliner: "Wir haben uns nach dem unglücklichen Eigentor sehr naiv verhalten. Da haben wir den Kopf verloren." Fischer zieht aus der deutlichen Pleite aber auch Positives: "Das ist ein Lernprozess für uns. Das tut uns gut. Mit der ersten Hälfte werden wir uns sicher noch beschäftigen. So geht es nicht. Die Antwort der Mannschaft in der zweiten Hälfte hat mir aber gefallen." Dort kassierte Union nur noch einen einzigen Treffer in der Nachspielzeit, wusste aber die teils klare Überlegenheit nicht in Tore umzumünzen. Am Ende ist eben vor allem die Effizienz entscheidend.

Profile picture for user Benjamin Heinrich
Benjamin Heinrich  
20.03.2021

Feed