Dreimal nacheinander gegen unterlegenen Finalisten ausgeschieden

Final-Fluch: Schlagt den BVB auf eigene Gefahr!

ManCity schaltete Dortmund aus und verlor das Endspiel. Foto: Imago
ManCity schaltete Dortmund aus und verlor das Endspiel. Foto: Imago

Borussia Dortmund ist in der am Samstagabend beendeten Champions-League-Saison als letzter deutscher Vertreter ausgeschieden. Einen Tag nach dem FC Bayern war auch für die Schwarzgelben im Viertelfinale Endstation. Gegner war seinerzeit Manchester City. Die Skyblues unterlagen im Finale dem FC Chelsea.

Damit setzt sich eine Serie fort, die jedem Gegner des BVB in der K.o.-Phase langsam aber sicher zu denken geben könnte. Bereits zum dritten Mal in Serie verlor das Team das Endspiel um den Henkelpott, das zuvor die Schwarzgelben aus dem Wettbewerb gekegelt hat. 2019 erwischte es Tottenham Hotspur, das im Finale gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool verlor. 2020 war es Paris Saint-Germain mit dem früheren BVB-Coach Thomas Tuchel, die Franzosen scheiterten am FC Bayern. 

Auch Klopp erwischte es schon

Nun erlitt also auch ManCity, für viele Beobachter seit Monaten der glasklare Favorit auf den wichtigsten Vereinstitel der Welt, dieses Schicksal. Außerhalb der Champions League fiel auch die Europa-League-Saison des FC Liverpool 2015/16 dem "BVB-Fluch" zum Opfer: Klopp und Co. hatten die Schwarzgelben eliminiert, im Finale aber gegen den FC Sevilla verloren. Das letzte Team, das dieser Serie in den K.o-Spielen widerstehen konnte, war Real Madrid. 2014 setzten sich die Königlichen im Viertelfinale gegen den BVB durch und entschieden auch das Endspiel gegen Atletico Madrid für sich. Bekanntlich fehlten damals aber auch nur wenige Sekunden, als Sergio Ramos Real in die Verlängerung rettete.

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Lars Pollmann  
30.05.2021