Da kein Konkurrent
FIFA-Boss Infantino bestätigt: WM 2034 in Saudi-Arabien
Weil Saudi-Arabien mit seiner Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2034 konkurrenzlos ist, steht dem Vorhaben nichts mehr im Wege. FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht den Wüstenstaat jedenfalls bereits als Ausrichter der WM in elf Jahren.
Keine Konkurrenz für Saudi-Arabien
An diesem Dienstag läuft die Frist für eine Interessenbekundung beim Weltverband FIFA ab - und einen Konkurrenten für Saudi-Arabien gibt es im Rennen um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2034 nicht mehr. Denn nach Indonesien hat nun auch Australien den Weg freigemacht für Saudi-Arabien, indem sich nun doch nicht für die WM in elf Jahren beworben wurde. "Wir haben die Möglichkeit geprüft, uns um die Ausrichtung der Fifa Fußball-WM zu bewerben, und sind nach Abwägung aller Faktoren zu dem Schluss gekommen, dies für den Wettbewerb 2034 nicht zu tun", teilte der australische Fußball-Verband FA am Dienstag laut der Süddeutschen Zeitung mit.
FIFA-Präsident Infantino schwärmt von den künftigen Weltmeisterschaften
In einem am Dienstagabend veröffentlichten Post auf seinem Instagram-Account schreibt Gianni Infantino bereits davon, dass die WM 2034 an Saudi-Arabien geht. Weil die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada und die WM 2030 in Argentinien, Paraguay, Uruguay, Spanien, Portugal sowie Marokko und dann eben 2034 in Saudi-Arabien stattfindet, bilanziert der FIFA-Boss: "Drei Ausgaben, fünf Kontinente und zehn Länder, die am Turnier teilnehmen – das macht Fußball wirklich global!"
Weiter schreibt Infantino: "Fußball vereint die Welt wie keine andere Sportart, und die FIFA-Weltmeisterschaft ist das perfekte Schaubild für eine Botschaft der Einheit und Inklusion und bietet ein wichtiges Beispiel dafür, wie verschiedene Kulturen zusammen sein können und einander lernen und besser verstehen können."
Abschließend fügt er an: "Während wir in einer immer gespaltenen und aggressiven Welt leben, zeigen wir einmal mehr, dass Fußball, der weltweit führende Sport, sich vereint wie nichts anderes. Wir alle brauchen diese Anlässe der Einheit, und die bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaften bieten in dieser Hinsicht eine einzigartige Kraft zum Guten."