Schwere Anschuldigung

Fekir über geplatzten Liverpool-Wechsel: "Mein Berater war dafür verantwortlich"

Vor einigen Jahren stand Nabil Fekir vor einem Wechsel zum FC Liverpool. Foto: Imago.
Vor einigen Jahren stand Nabil Fekir vor einem Wechsel zum FC Liverpool. Foto: Imago.

Nabil Fekir stand im Sommer 2018 vor einem Wechsel von Olympique Lyon zum FC Liverpool. Angeblich scheiterte der Deal an dem ehemaligen Berater des Mittelfeldspielers.

Das behauptete Fekir selbst gegenüber The Sunday Times: "Ich hatte Probleme mit meinem Berater. Dieser Berater war dafür verantwortlich, dass der Transfer nicht funktionierte. Das war wirklich ein sehr schwarzer Moment in meiner Karriere", so der 28-jährige Franzose (Zitat via Sport1). Vor drei Jahren waren sich Olympique Lyon und der FC Liverpool über den Transfer des Weltmeisters einig, die Ablösesumme sollte Medienberichten zufolge über 60 Millionen Euro betragen. Im letzten Moment platzte der Deal jedoch.

Ex-Berater wehrt sich gegen Vorwürfe

In der Vergangenheit hieß es unter anderem, der Transfer sei aufgrund einer Knieverletzung Fekirs gescheitert. Der offensive Mittelfeldspieler hatte sich im Jahr 2015 beide Kreuzbänder sowie den Meniskus des rechten Knies gerissen. Sein ehemaliger Berater beteuerte gegenüber dem Daily Mirror, diese Verletzung sowie die Beteiligung eines weiteren Beraters seien ausschlaggebend für den geplatzten Wechsel zu den Reds gewesen.

Fekir: "Jetzt geht es mir gut"

Mittlerweile aber hat Fekir dieses Kapitel geschlossen. Ein Jahr später, im Sommer 2019, folgte der Schritt zum spanischen Erstligisten Real Betis, der knapp 20 Millionen Euro an Lyon überwies. "Jetzt geht es mir gut. Betis ist ein Klub mit großer Tradition und großartigen Fans", sagte Fekir, der in 74 Partien für den Verein aus Sevilla zwölf Tore erzielt und 13 Treffer vorbereitet hat. 

Florian Bajus  
06.09.2021