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FC Brügge buhlt um Bas Dost

Bas Dost konnte bei Eintracht Frankfurt nicht komplett überzeugen.
Bas Dost konnte bei Eintracht Frankfurt nicht komplett überzeugen. Foto: Getty Images

Bas Dost konnte in seiner ersten Saison bei Eintracht Frankfurt nicht wie erhofft überzeugen und stand auch wegen seiner vielen Verletzungen teilweise heftig in der Kritik. Trennen sich die Wege trotz Vertrags bis 2022 in diesem Sommer? Der FC Brügge klopft an.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Acht Bundesliga- und zwei DFB-Pokal-Tore standen am Ende der Saison 2019/20 auf dem Konto von Bas Dost. Die Erwartungen an den Stürmer von Eintracht Frankfurt waren groß, doch verletzungsbedingt stand der 31-Jährige 17 Partien nicht zur Verfügung. Nach fussball.news-Informationen soll es intern durchaus Kritik an der Arbeitsmoral gegeben, die allerletzten Prozente bei der Aufbauarbeit nach dem Wechsel aus Portugal gegeben haben. Auch drei Treffer und zwei Vorlagen nach dem Re-Start haben nur bedingt für Zufriedenheit sorgen können.

FC Brügge hat Interesse an Dost

Laut der niederländischen Tageszeitung AD hat der FC Brügge Interesse an einer Verpflichtung von Dost. Die Eintracht könnte sich dafür durchaus offen zeigen, wenn der Preis stimmt. Sieben Millionen Euro bezahlten die Hessen vor einem Jahr, für diese Summe dürfte der Niederländer wohl durchaus wieder gehen. In den beiden Testspielen gegen die PSV Einhoven (2:1) und Ajax Amsterdam (1:2) hing der Stürmer komplett in der Luft, setzte keine Akzente.

Abwägungsprozess der Eintracht

In den Pressekonferenzen zeigt sich Dost zwar stets sehr kämpferisch und motiviert, doch auf dem Platz gelingt ihm zu wenig. Andererseits: Gerade diese wuchtigen, stämmigen Stürmer wirken oftmals in den Vorbereitungen etwas unbeweglicher, sind dann aber zu Saisonbeginn voll da. Die Hessen müssen genau abwägen: Kann Dost an alte Stärke anknüpfen? Oder aber könnte die Eintracht mit diesen Transfereinnahmen einige knifflige Fragen lösen?

Finanzieller Spielraum täte gut

Da wären die Vertragsverlängerungen von Trainer Adi Hütter und Daichi Kamada. Es gehe, so sagte Sportdirektor Bruno Hübner, nur noch um "Nuancen". Doch diese drehen sich inmitten der Coronakrise freilich um die finanzielle Seite. Zudem wäre Spielraum für weitere Neuzugänge vorhanden, vor allem die Kombination Schnelligkeit und Dribbelstärke täte dem Kader unheimlich gut. Dost wiederum könnte Champions League spielen, Brügge wurde Meister der frühzeitig abgebrochenen Liga 2019/20. Aktuell belegt das Team mit sechs Zählern aus vier Partien nur Rang fünf.

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Christopher Michel  
01.09.2020