Köln will keinen Investor

FC-Boss lästert über Hertha: "Meiste Geld weg, Erfolg bescheiden"

FC-Präsident Werner Wolf hat eine klare Meinung zu Investoren. Foto: Imago

Der 1. FC Köln will die Coronakrise ohne fremden Investor meistern. Das beteuerte Präsident Werner Wolf erneut und ließ es sich zudem nicht nehmen gegen Bundesligakonkurrent Hertha BSC zu sticheln.

Auf einem Mitgliederstammtisch des 1. FC Köln machte Präsident Werner Wolf laut der Bild-Zeitung deutlich: "Wir haben uns klar positioniert und versuchen es ohne Investoren zu schaffen. Auch trotz Corona." Eine kurzfristige Investition würde dem Klub "ohnehin nicht helfen. Das Schlimmste, was man machen könnte, wäre einen Investor reinzuholen, um Löcher zu stopfen." 

Trotz 70 Millionen Euro Einbußen 

Bundesligist Hertha BSC hingegen hat mit Lars Windhorst einen Fremdinvestoren. Der hat seit 2019 374 Millionen Euro in den Hauptstadtklub gepumpt. "Das meiste Geld ist da weg und der Erfolg bescheiden", lästerte Wolf. In Köln will man es trotz 70 Millionen Euro Einbußen ohne einen solchen Investor schaffen. Aktuell rangiert der 1. FC Köln in der Bundesliga übrigens auf Platz sechs, Hertha BSC ist Tabellenschlusslicht. 

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Benjamin Heinrich  
05.09.2021