Gutes Verhältnis in der Führungsetage

FC Bayern sucht neuen Sportvorstand: Das spricht für Eberl

Max Eberl könnte beim FC Bayern anheuern.
Max Eberl könnte beim FC Bayern anheuern. Foto: Getty Images

Finden der FC Bayern München und Max Eberl bald schon zusammen? Der deutsche Rekordmeister diskutiert die Personalie intensiv.

Der FC Bayern München will die Position des Sportvorstands Sport Bild-Informationen zufolge wieder besetzen. Max Eberl ist ein heißer Kandidat dafür. Für den 50-Jährigen spricht die Beziehung zu Klub-Patron Uli Hoeneß. Der 71-Jährige wollte Eberl schon 2016 von Borussia Mönchengladbach zum deutschen Rekordmeister holen. Aufsichtsratschef Herbert Hainer und Finanzchef Michael Diederich zählen ebenfalls als Unterstützer der Hoeneß-Idee.

Dreesen könnte sich auch Freund als Sportvorstand vorstellen

Doch da ist Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, der die Transferpläne des Klubs im Sommer gerne umgesetzt hat. Der Transfer von Harry Kane ist eng mit seinem Namen verbunden. Dreesen wisse allerdings, dass er einen Sportvorstand brauche. Dies traue er auch dem neuen Sportdirektor Christoph Freund zu. Allerdings liegt die Entscheidung über die Besetzung des Postens beim Aufsichtsrat.

Das spricht für Eberl

Hilfreich für Eberl könnte daher das Verhältnis zwischen Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sein. Vertraute, so der Bericht weiter, hätten die beiden Bayern-Bosse nie so harmonisch erlebt. Davon könnte Eberl profitieren. Am 13. November tagt der Aufsichtsrat. Eberl jedenfalls wäre bereit für die Aufgabe. Das aufgeflammte Interesse des FC Liverpool soll ihn durchaus ehren, aber klare Priorität hätte die Aufgabe beim FC Bayern.

Florian Bolker  
30.10.2023