Konzept für 24 000 Fans erarbeitet

FC Bayern "glücklich, wenn wir mit 5 000 Zuschauern anfangen können"

Die Zeit der Geisterspiele soll auch in München enden. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Die Zeit der Geisterspiele soll auch in München enden. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Die Hoffnung der Bundesliga auf eine flächendeckende Lösung für die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien hat sich zerschlagen. Stattdessen müssen die Klubs im Einzelfall mit den örtlichen Behörden Übereinkünfte treffen. Beim FC Bayern betonen sie das Verständnis für die Stadt München.

"Wir müssen gemeinsam mit der Politik den nächsten Schritt gehen und wären dankbar, wenn wir wieder anfangen könnten. Wir verstehen aber auch, dass andere Themen zu berücksichtigen sind", so Jan-Christian Dreesen gegenüber FC Bayern.tv. Der Rekordmeister hatte zuletzt bekannt gegeben, ein umfangreiches Konzept erarbeitet und den Behörden in der bayerischen Landeshauptstadt vorgelegt zu haben. Es ist darauf ausgelegt, bis zu 24 000 Zuschauer in die Allianz Arena einlassen zu können.

"Wir fordern nichts"

Dreesen will damit aber keinen Druck aufbauen. "Man muss ja ein Konzept erarbeiten, was maximal möglich ist. Wir sind glücklich, wenn wir mit 5 000 anfangen können." Diese Zahl erreicht zum Beispiel Hertha BSC im Berliner Olympiastadion, während RB Leipzig sogar vor 8 500 Zuschauern spielen darf. "Wir möchten gerne wieder mit Zuschauern spielen, aber wir fordern nichts", stellt Dreesen für den FC Bayern klar. Die Zahl sei dabei weniger entscheidend als die schlichte Tatsache, dass "überhaupt wieder Fans" vor Ort sein dürfen. Der Triple-Sieger eröffnet am 18. September gegen den FC Schalke 04 die neue Bundesliga-Saison.

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Lars Pollmann  
04.09.2020