Nach BVB-Entlassung

Hitzfeld: "Favre stehen alle Türen offen - auch bei Top-Klubs"

Favre ist nicht länger Cheftrainer von Borussia Dortmund.
Favre ist nicht länger Cheftrainer von Borussia Dortmund. Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Nach der Entlassung von Lucien Favre als Cheftrainer von Borussia Dortmund glaubt Ottmar Hitzfeld, der von 1991 bis 1997 selbst Coach beim BVB war, dass der Schweizer in der Zukunft nach wie vor mit lukrativen Jobangeboten rechnen kann.

Zweieinhalb Jahre dauerte Lucien Favres Amtszeit als Cheftrainer von Borussia Dortmund, ehe die Westfalen nach der 1:5-Schmach in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart die Reißleine zogen und das Aus des 63-jährigen Fußballlehrers verkündeten. Ottmar Hitzfeld, 1997 Sieger in der Champions League mit den Schwarzgelben, äußerte zur Entlassung Favres, dass diese "nicht gerechtfertigt und vorschnell" getätigt wurde.

Favre bald Kandidat bei Paris Saint-Germain oder dem FC Arsenal?

Wie der 71 Jahre alte Ex-Bundesliga-Coach im Interview mit der Schweizer Boulevardzeitung Blick auch betonte, glaube er, dass Favre "alle Türen offenstehen in Ländern wie Deutschland, Frankreich oder auch England. Auch bei Top-Klubs." Konkret vorstellbar seien für ihn zum Beispiel Paris Saint-Germain, wenn dort Cheftrainer Thomas Tuchel gehen muss, oder der FC Arsenal, sollte dort Mikel Arteta als Teammanger entlassen werden. "Lucien Favre wird im Markt ganz sicher ein begehrter Trainer sein", so Hitzfeld.

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Adrian Kuehnel  
15.12.2020