Borussia Mönchengladbach

Farke warnt vor Freiburg: "Eines der besten Standardteams"

Gladbach will möglichst wenig ruhende Bälle erlauben. Foto: Getty Images
Gladbach will möglichst wenig ruhende Bälle erlauben. Foto: Getty Images

Borussia Mönchengladbach hat am vergangenen Wochenende die erste Pflichtspielniederlage unter Neu-Trainer Daniel Farke kassiert. Gegen den FSV Mainz 05 besiegelte ein Freistoßtor von Aaron Martin das Schicksal der Fohlen. Mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg bleibt der ruhende Ball ein bestimmendes Thema.

Die Breisgauer gehören schließlich zu den absoluten Spezialisten auf diesem Gebiet. Fünf der zehn Bundesliga-Tore des Sportclubs in der jungen Saison gingen laut eines Berichts der Rheinischen Post aus ruhenden Bällen hervor, darunter befindet sich auch ein direkter Freistoß. "Freiburg ist eines der besten Standardteams der Liga. Sie haben sehr, sehr gute Schützen und in Vincenzo Grifo einen Schützen mit außergewöhnlicher Qualität, der den Ball so auf den Kopf zirkelt, dass der Mitspieler gar nicht mehr viel machen muss", zitiert die Regionalzeitung die Warnung von Farke an sein Team.

"Bälle wie Brandbomben"

Neben guten Vorbereitern habe Freiburg auch das Personal, um die Bälle im Zentrum zu verwerten. "Als Offensivspieler hast du einen Bewegungsvorteil. Und wenn die Bälle wie Brandbomben reingefeuert werden, ist es nicht so einfach, das zu verteidigen", so Farke. Dennoch sieht er sein Gladbach-Team gut gerüstet und kann dabei auch darauf verweisen, dass nach Flanken bei Ecken oder Freistößen in der laufenden Saison noch nichts angebrannt ist.

"So wenig Standards wie möglich"

Die Devise lautet dennoch, gar nicht erst mit dem Feuer zu spielen. "So wenig Standards wie möglich zuzulassen", sei die logische Marschroute, sagt Farke. Bei der Borussia sind dabei einige gebrannte Kinder, denen er das wohl nicht zweimal sagen muss. In der vergangenen Saison kassierte Gladbach sechs von neun Gegentoren in zwei Spielen gegen Freiburg in der Folge von Standardsituationen. Vor allem das 0:6 im Heimspiel aus dem Dezember 2021 sollte Warnung genug sein. Seinerzeit brauchte der Sportclub nur 45 Minuten, um Gladbach aus dem Stadion zu fegen.

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Lars Pollmann  
10.09.2022