Gladbach-Coach stellt klar

Farke: "Möchte, dass wir brutal ehrlich zueinander sind"

Farke übernahm im Sommer für den entlassenen Adi Hütter. Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images
Farke übernahm im Sommer für den entlassenen Adi Hütter. Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images

Borussia Mönchengladbach ist gut in die neue Saison gestartet. Vor dem Bundesliga-Kracher gegen den FC Bayern (Samstag, 18.30 Uhr) trennen die Fohlen von den Münchnern nur zwei Punkte. Cheftrainer Daniel Farke hat nun betont, worauf es ihm ankommt.

Von "Pseudo-Psychologie" hält Daniel Farke im Umgang mit seinen Spielern nichts. Er würde "niemals jemanden kritisieren, nur um ihn auf dem Teppich zu halten", sagte der Chefcoach Borussia Mönchengladbachs im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der 45-Jährige stellte klar: "Ich möchte einfach, dass wir brutal ehrlich zueinander sind." Er habe seine "Art, eine Gruppe zu führen und mit den Jungs umzugehen, und da entwickle ich mich auch immer weiter."

FC Bayern? "Ist jetzt nicht so, dass ich in Ehrfurcht erstarre"

Ihm sei wichtig, "eine Atmosphäre in der Gruppe zu schaffen, in der sich jeder wohl fühlt." Farke wisse, dass Fußballer das Maximum abrufen könnten, wenn sie Vertrauen und Wertschätzung genießen. So hofft er auch gegen den FC Bayern auf eine Top-Leistung. Bayerns Chefcoach Julian Nagelsmann begeisterte ihn, "aber es ist jetzt nicht so, dass ich in Ehrfurcht erstarre, weil wir mit Borussia Mönchengladbach ein Bundesligaspiel bei Bayern München bestreiten", bekräftigte Farke. "Man ist ja als Trainer immer ein bisschen kompetitiv, man möchte das Spiel gewinnen, und da ist es ganz gut, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet."

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Adrian Kuehnel  
27.08.2022