2G-Regelung

Fan-Sensation? HSV darf vor ausverkauftem Haus spielen!

Das Volksparkstadion könnte bereits gegen den 1. FC Nürnberg voll ausgelastet werden.
Das Volksparkstadion könnte bereits gegen den 1. FC Nürnberg voll ausgelastet werden. Foto: Imago

Volle Stadien in Deutschland, das gab es letztmals im Frühjahr 2020 - vor Ausweitung der Corona-Pandemie. Wurden im Anschluss Geisterspiele abgehalten, oder Spiele mit verringerter Zuschauerkapazität ausgetragen, könnte nun der HSV der erste Klub in Deutschland sein, der wieder vor einem ausverkauften Haus spielt.

Wenn der HSV am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) sein Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg bestreitet, dann könnte das Volksparkstadion über 51.000 Zuschauer begrüßen und damit ausverkauft sein. Wie der Hamburger Senat am Dienstag mitteilte, fallen ab Samstag bei Veranstaltungen in der Hansestadt die Kapazitätsgrenzen und auch die Maskenpflicht weg, wenn nur Geimpfte und Genesene an einer Veranstaltung teilnehmen. Sprich: Der HSV müsste die 2G-Regelung umsetzen, um seine Stadionkapazität voll auszulasten.

Noch offen, ob HSV gegen Nürnberg auf 2G zurückgreift

Zuletzt hatte der HSV im Gegensatz zum Stadtrivalen FC St. Pauli noch auf das 3G-Modell zurückgegriffen. Beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen (11. September) waren so 17.950 Zuschauer zugelassen (30 Prozent der Gesamtkapazität des Volksparkstadions plus fünf Prozent Auswärtsfans). Ob die Rothosen das Vorgehen bereits zur Partie gegen den 1. FC Nürnberg umstellen, ist noch nicht bekannt.

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Adrian Kuehnel  
21.09.2021