VfB-Keeper begehrt

Falls Kobel geht: Stuttgart soll sich mit Florian Müller beschäftigen

Falls Gregor Kobel verlässt, soll Florian Müller auf der Liste des VfB Stuttgart stehen. Foto: Imago.
Falls Gregor Kobel verlässt, soll Florian Müller auf der Liste des VfB Stuttgart stehen. Foto: Imago.

Die Anzeichen verdichten sich, dass Gregor Kobel vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund wechseln könnte. Für den Fall der Fälle sollen die Schwaben bereits einen Nachfolger im Blick haben, der diese Saison beim SC Freiburg verbracht hat.

Das berichten die Stuttgarter Nachrichten. Dem Blatt zufolge sei Florian Müller der "Wunschkandidat" für die Nachfolge von Gregor Kobel, der seit Wochen mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird. Im Anschluss an das Bundesligaspiel gegen Arminia Bielefeld ließ Kobel durchklingen, dass die Dortmunder eine Option für die Zukunft seien. Später erklärte Sportdirektor Sven Mislintat gegenüber dem SWR: "Das Thema wird heißer, das müssen wir leider so sagen."

15 Millionen für Kobel, 4 Millionen für seinen Nachfolger

Laut den Stuttgarter Nachrichten erhoffen sich die Verantwortlichen des VfB Stuttgart eine Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Euro für den Schweizer, der im vergangenen Sommer für fünf Millionen Euro von der TSG Hoffenheim verpflichtet wurde. Mislintat zufolge sollen "mindestens zwei Topclubs" an Kobel interessiert sein. Sollte er den VfB verlassen, will der Sportdirektor "für drei bis vier Millionen Euro einen anderen sehr guten Torhüter" finden. 

Müller kehrt vorerst nach Mainz zurück

Müller wäre durchaus ein realistischer Kandidat. Der 23-Jährige steht seit 2013 beim FSV Mainz 05 unter Vertrag, verbrachte diese Saison allerdings beim SC Freiburg, da Robin Zentner im Tor der Rheinhessen gesetzt ist. Dem Bericht zufolge habe Müllers Berater Thomas Kroth den Verantwortlichen in Mainz signalisiert, dass der 1,92 Meter große Schlussmann nicht auf der Ersatzbank sitzen wolle. 

Angeblich erste Gespräche mit Mislintat

Darüber hinaus sei aus Müllers Umfeld zu hören, dass er sich einen Wechsel zum VfB Stuttgart aufgrund der positiven Entwicklung der Schwaben "sehr gut vorstellen" könne. Mit Mislintat sollen bereits erste Gespräche geführt worden sein. Sein Vertrag in Mainz endet im Sommer 2022, insofern könnten ihm die 05er womöglich für die von Mislintat erwünschte Ablösesumme die Freigabe erteilen.

Florian Bajus  
24.05.2021