Plus Geldstrafe

Falls er in England bleibt: Ronaldo für zwei Spiele gesperrt

Ronaldo ist nach seinem Abgang aus Manchester vereinslos. Foto: Jan Kruger/Getty Images
Ronaldo ist nach seinem Abgang aus Manchester vereinslos. Foto: Jan Kruger/Getty Images

Cristiano Ronaldo verlässt Manchester United vorzeitig. Wohin der Weg des Portugiesen nun führt, ist noch offen. Sollte er innerhalb Englands wechseln, müsste eher mit Einschränkungen leben.

Am Dienstagabend verkündete Manchester United die Trennung von Cristiano Ronaldo. Die Auflösung des ursprünglich bis zum 30. Juni 2023 gültigen Vertrags erfolge "im gegenseitigen Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung", lautet es im Vereinsstatement. Dies sind die Konsequenzen aus Ronaldos kontroversem Interview, in dem er jüngst über Trainer Erik ten Hag und die Klubführung Manchester Uniteds herzog.

Der Klub, der Ronaldo nun verpflichten will, muss keine Ablöse zahlen. Für den Fall, dass ein Verein aus England zuschlägt, müsste dieser jedoch die ersten beiden Pflichtspiele auf den fünffachen Weltfußballer verzichten. Dies teilt der englische Fußballverband FA mit. Diese Strafe steht nicht im Zusammenhang mit Ronaldos Interview, sondern damit, dass der 37-jährige Offensivspieler im vergangenen April einem Fan des Everton das Handy aus der Hand schlug. Obendrein muss der nun vereinslose Profi eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Pfund (umgerechnet rund 58.000 Euro) zahlen.

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Adrian Kuehnel  
23.11.2022