Schwere Aufgabe in Frankfurt

Fährmann nach Sieg: Schalke muss "trotzdem demütig sein"

Fährmann will nicht von einer Erlösung sprechen. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Fährmann will nicht von einer Erlösung sprechen. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Beim FC Schalke 04 sind am Samstag Felsbrocken von den Herzen gefallen. Mit dem ersten Sieg seit fast einem Jahr meldeten sich die Königsblauen im Abstiegskampf der Bundesliga zu Wort. Ralf Fährmann will nicht von einer Erlösung sprechen, sondern fordert, dass sein Team nachlegt.

"Ich habe jedem einzelnen gesagt, dass das ein richtig guter und wichtiger Schritt für uns war", zitiert die WAZ die neue, alte Nr.1 im Tor. "Wir müssen trotzdem demütig sein und einfach wissen, dass das nur ein Sieg war und wir noch jede Menge wichtige Aufgaben vor uns haben." Immerhin ist noch nicht einmal die Hinrunde abgeschlossen und hat Schalke noch immer vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

"Eine ähnliche Performance abrufen"

SchDennoch war das 4:0 über die TSG Hoffenheim natürlich ein wichtiges Lebenszeichen, auf dem sich aufbauen lässt. Fährmann hofft, dass die Knappen in den kommenden Partien "eine ähnliche Performance abrufen" können. Schwer wird dies aber schon am Sonntag bei seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt. Immerhin haben die Hessen zuletzt viermal nicht verloren, dreimal gewonnen.

Letzter Sieg in Frankfurt 2010

Zudem ist ganz Frankfurt durch die Rückkehr von Luka Jovic zusätzlich in Euphorie versetzt. "Das ist eine sehr, sehr körperbetonte und aggressive Mannschaft. In Frankfurt ist es immer schwer zu bestehen. Das wird eine richtig schwere Aufgabe", weiß Fährmann. Bei den Hessen hat Schalke den letzten Auswärtssieg im Jahr 2010 gelandet. Der 32-Jährige war seinerzeit als Ersatzkeeper der Eintracht zugegen. 

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
14.01.2021