Fortunas Joker stechen!

F95-Vorlagengeber Piotrowski: "Habe gesehen, wo sich Räume ergeben könnten"

Torschütze Thomas Pledl (l.) und Vorlagengeber Jakub Piotrowski: Die beiden Joker entschieden die Partie zugunsten Fortuna Düsseldorfs.
Torschütze Thomas Pledl (l.) und Vorlagengeber Jakub Piotrowski: Die beiden Joker entschieden die Partie zugunsten Fortuna Düsseldorfs. (Foto: imago)

Der Startformation von Fortuna Düsseldorf war es nicht möglich, im DFB-Pokal in die nächste Runde einzuziehen. Gut, dass es da noch geeignete Kandidaten von der Auswechselbank gab. Das erlösende 1:0 auswärts beim FC Ingolstadt war eine Co-Produktion zweier Joker.

Viel zugelassen hatte die Mannschaft von F95-Trainer Uwe Rösler nicht, aber nach vorn fehlte die letzte Durchschlagskraft. "Wir hatten viel Ballkontrolle, auch wenn uns im letzten Drittel die Abstimmung und die Frische gefehlt haben", so der 51-jährige Coach. Dafür bewies er bei den Einwechslungen ein gutes Händchen. "Die vier Jungs, die eingewechselt wurden, haben die Partie heute mit für uns entschieden. Das zeigt, dass hier jeder – egal, ob er in der Startelf steht oder auf der Bank sitzt – seine Rolle hat und wichtig ist."

Vorlagengeber mit geschultem Auge

In der 61. Minute kam der spätere Torschütze Thomas Pledl (80.) ins Spiel, elf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit durfte Jakub Piotrowski ran. Letzterer war erst in diesem Sommer erst zu Fortuna Düsseldorf gewechselt. "Das war ein gelungener Einstand", freute sich der 22-jährige Pole über sein Pflichtspiel-Debüt. Und er war es auch, der direkt nach seiner Einwechslung das Tor des Tages vorbereitete: "Ich habe das Spiel knapp 70 Minuten von außen beobachtet und gesehen, wo sich Räume ergeben könnten. Schön, dass ich das für die Vorlage nutzen konnte." Super, wenn man solche Optionen auf der Bank hat.

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Tom Jacob  
12.09.2020