Schafft RBL erneut die CL-Quali?

Expertenmeinung: RB Leipzig vor schwieriger Saison - nur Platz drei bis fünf drin

Die Fans sind optimistisch, und doch: Für RB Leipzig wird es in der anstehend Saison schwer werden, die Ergebnisse vom Vorjahr zu wiederholen.
Die Fans sind optimistisch, und doch: Für RB Leipzig wird es in der anstehend Saison schwer werden, die Ergebnisse vom Vorjahr zu wiederholen. (Foto: imago)

Herbstmeister in der Bundesliga, Tabellendritter zum Abschluss der Saison und Halbfinalist in der Champions League - das alles war RB Leipzig in der vergangenen Saison. Nun wurden die Uhren zurückgedreht, es geht wieder bei null los. Auf die Roten Bullen wartet wohl eine der schwierigsten Saisons der Vereinsgeschichte.

Mit einem attraktiven Offensivspiel hat sich RB Leipzig in den vergangenen Jahren zum Top-Klub der Bundesliga gemausert. Mit zwei Punkten Vorsprung zu Borussia Mönchengladbach und vier Zählern Abstand zum FC Bayern München gelang in der abgelaufenen Saison die Herbstmeisterschaft, am Ende stand Platz drei zu Buche. In der Champions League erreichet das Team von Trainer Julian Nagelsmann das Halbfinale der Champions League, wo nach einem 0:3 gegen Paris Saint-Germain Endstation war. Doch diese Erfolgsstory zu wiederholen oder sogar zu übertreffen, wird verdammt schwer, schier unmöglich.

RBL wird nur auf die Plätze vier und fünf geschätzt

Experte Dietmar "Didi" Hamann legte sich deshalb im Sky-Pressegespräch mit fussball.news auf folgendes fest: "Leipzig wird Fünfter in diesem Jahr, es wird ein unheimliches schweres werden." Als Gründe zählte der 47-Jährige die Abgänge der beiden Angreifer Timo Werner (FC Chelsea) und Patrik Schick (Bayer Leverkusen) auf. Zudem sah "Didi" im vergangenen Jahr den Qualitäts-Abstand nach oben größer als nach unten. Für Experten-Kollege Lothar Matthäus reicht der Kader der Sachsen noch für die erneute Qualifikation der Champions League aus, allerdings sieht er Borussia Mönchengladbach vor RB Leipzig. "Die Mannschaft von Gladbach ist zusammengeblieben und zudem haben sie sich auch noch verstärkt", sprach der 59-Jährige.

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Tom Jacob  
10.09.2020