Durchstarter in der Abwehr der Katalanen

Ex-Trainer: Auch Real interessierte sich für Barcas Araujo

Araujo hat sich bei Barca festgespielt. Foto: Imago
Araujo hat sich bei Barca festgespielt. Foto: Imago

Der FC Barcelona kann mit Platz fünf in La Liga zu den Weihnachtstagen nicht zufrieden sein. Zu den Lichtblicken im Aufgebot der Katalanen gehört in der laufenden Saison unter anderem Ronald Araujo. Der Verteidiger hat sich zuletzt einen Stammplatz erspielt.

Der Uruguayer stand bei den letzten fünf Pflichtspielen in der Startformation, scheint in der Hierarchie bei Barca aktuell die Nr.1 in der Innenverteidigung zu sein. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können, wie der ehemalige Trainer des frischgebackenen Nationalspielers, Sergio Cabrera, verrät. Auch Erzrivale Real Madrid und Tabellenführer Atletico interessierten sich demnach für Araujo, zitiert Sport den Ex-Coach von CA Rentistas in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo.

Barca musste nur wenig investieren

Cabrera selbst empfahl laut eigener Aussage Barca-Sportdirektor Ramon Planes die Verpflichtung von Araujo im Jahr 2018. Auch mit Vertretern von Real Madrid habe er damals gesprochen, die Königlichen ließen sich aber zu viel Zeit. So konnten die Katalanen für schmale Münze zugreifen, Araujo kostete dem Vernehmen nach keine zwei Millionen Euro. Heuer ist er ein Vielfaches wert. Ob er sich bei Real auch so entwickelt hätte, ist freilich fraglich. Schließlich ist da kaum ein Vorbeikommen an Sergio Ramos und Raphael Varane.

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Lars Pollmann  
25.12.2020