Wechselte damals nach Paris

Ex-PSG-Scout: Darum entschied sich Mbappe 2017 gegen Real

Mbappe bekam es mit Real Madrid bislang nur als Gegner zu tun.
Mbappe bekam es mit Real Madrid bislang nur als Gegner zu tun. Foto: Imago

Superstar Kylian Mbappe entschied sich 2017 für den Wechsel von der AS Monaco zu Paris Saint-Germain. Der Franzose hätte zu dieser Zeit auch zu Real Madrid wechseln können, PSG machte aber das Rennen. Wie? Ein Ex-Scout des Pariser Hauptstadt-Klubs klärt auf.

Im kommenden Sommer könnte Kylian Mbappe quasi mit Verspätung bei Real Madrid landen. Der 22 Jahre alte Angreifer hätte bereits vor vier Jahren in die spanische Hauptstadt wechseln können, entschied sich aber für den Wechsel von der AS Monaco zu Paris Saint-Germain. "Madrid war im Rennen und es gab keine Möglichkeit, das zu verhindern. Sie mussten nur noch den Knopf drücken. Wir hingegen hatten gerade mit Neymar den größten Transfer der Welt getätigt und konnten Mbappe wegen des Financial Fair Play nicht kaufen", erinnerte sich Luis Ferrer, ehemals Teil des PSG-Scoutingteams, im Gespräch mit Goal und Spox an den Transfersommer 2017 zurück.

PSG lockte mit Startelfplatz

Ferrer betonte: "Wir mussten uns brillante Ideen ausdenken, um den Deal über die Bühne zu bringen. Alle haben zusammengearbeitet, damit es klappt. Ich sollte auch betonen, dass es nicht von einem Vertreter abgewickelt wurde. Wenn es einen Vertreter gegeben hätte, wäre es unmöglich gewesen." Geld sei laut dem früheren PSG-Scout nicht ausschlaggebend gewesen. "Meine Idee war es, Mbappe einen Wechsel zu PSG schmackhaft zu machen, indem wir ihm vielleicht im Gegensatz zu Real einen Startelfplatz garantieren konnten, auch mit Blick auf die Weltmeisterschaft im Folgejahr", erklärte Ferrer und fügte an: "Wir konnten ihm dieses Versprechen geben, weil wir an sein Talent geglaubt haben. Das ist etwas sehr Seltenes."

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Adrian Kuehnel  
23.04.2021