Kritik nach Ausscheiden

Ex-Präsident: "Juventus sollte Ronaldo verkaufen"

Ronaldo erntet für seinen Auftritt gegen Porto reichlich Kritik.
Ronaldo erntet für seinen Auftritt gegen Porto reichlich Kritik. Foto: Imago

Juventus Turin verabschiedet sich in der Champions League abermals im Achtelfinale. Superstar Cristiano Ronaldo wird zum Sinnbild des Scheiterns gemacht.

Es war ein schwacher Auftritt, den der Hoffnungsträger am Dienstagabend hinlegte: Cristiano Ronaldo, der Rekordtorschütze der Champions League, scheiterte mit Juventus Turin am FC Porto. Die Italiener verpassten damit erneut den Einzug ins Viertelfinale. Dabei war CR7 2018 noch geholt worden, um den großen Traum vom Henkelpott zu realisieren. "Ronaldo war eine Fehlverpflichtung", meinte nun der ehemalige Juventus-Präsident Giovanni Cobolli Gigli gegenüber Radio Punto Nuovo.

 

 

"Ein großer Champion, aber er ist zu teuer"

Die 'Alte Dame' überwies vor knapp drei Jahren 117 Millionen Euro an Real Madrid. Mittlerweile ist der Offensivspieler bereits 36 Jahre alt. "Ich hatte es schon an seinem ersten Tag bei Juventus gesagt. Er ist ein großer Champion, aber er ist zu teuer", befand Cobolli Gigli und appellierte an seinen Ex-Klub: "Der Verein sollte Ronaldo am Ende der Saison verkaufen." Ob die Turiner dies tatsächlich in Betracht ziehen? Zumindest besitzt der Starspieler bei den Bianconeri noch einen gültigen Vertrag bis Sommer 2022.

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Adrian Kuehnel  
10.03.2021

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