Angreifer weiter für Mainz 05

Ex-Berater verhinderte Matetas Traum von der Premier League

Statt in der Premier League auf Torjagd zu gehen, ärgert sich Jean-Philippe Mateta derzeit weiter beim FSV Mainz 05 rum.
Statt in der Premier League auf Torjagd zu gehen, ärgert sich Jean-Philippe Mateta derzeit weiter beim FSV Mainz 05 rum. (Foto: imago)

Englische Klubs wie Crystal Palace oder Tottenham Hotspur sollen am Mainzer Jean-Philippe Mateta in diesem Sommer interessiert gewesen sein. Doch weil sein Berater wegen zu vieler Eskapaden die Reißleine zog, bleibt der Angreifer weiter beim 1. FSV Mainz 05.

Ein Wechsel aus der Bundesliga auf die britische Insel schien gut möglich, nachdem sich mehrere Klubs - darunter Crystal Palace und Tottenham Hotspur - nach dem 23-Jährigen umhörten. Ein konkretes Angebot soll beim 1. FSV Mainz 05 aber nicht vorgelegen haben. Grund dafür könnte sein mittlerweile ehemaliger Berater Pierre-Henri Bovis gewesen sein. Denn wie die Sport Bild berichtet, strich dieser seinen Klienten Mateta von der Liste.

Mateta neben dem Platz negativ auffällig 

Bovis soll sich gesorgt haben, dass die Eskapaden um seinen Spieler schlecht auf das Image der Berater-Agentur auswirken würden. Zuvor machte Mateta neben dem Platz durch eine Unfallflucht, eine unerlaubte Haltung eines Pitbulls und mehrfacher Verspätungen beim Mainzer Training negativ auf sich aufmerksam. Mit dem FSV Mainz steht Mateta derzeit in der Bundesliga auf Platz 17, die beiden Londoner Teams Crystal Palace und Tottenham haben dagegen schon Punkte in der Premier League eingefahren und liegen jeweils im Mittelfeld der Tabelle. Gut möglich, dass sein Ex-Berater dem Angreifer ein wichtigen Karriere-Schritt versaut hat - oder Mateta sich selbst im Wege stand.

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Tom Jacob  
07.10.2020