FC Bayern gegen FC Sevilla

Europäischer Supercup im Risiko-Gebiet - Flick hat kein Verständnis

Drei Titel hat Hansi Flick als Cheftrainer des FC Bayern München schon eingetütet, am Donnerstag soll der nächste her.
Drei Titel hat Hansi Flick als Cheftrainer des FC Bayern München schon eingetütet, am Donnerstag soll der nächste her. (Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Am kommenden Donnerstag bestreitet der FC Bayern München gegen den FC Sevilla den europäischen Supercup. Austragungsort ist Budapest/Ungarn, welcher derzeit als Corona-Risiko-Gebiet eingetragen ist. FC Bayern-Coach Hansi Flick hat kein Verständnis dafür.

Die ungarische Hauptstadt Budapest ist auf der aktuellen Liste des Robert Koch-Instituts als Risiko-Gebiet eingetragen. Und dennoch findet dort am kommenden Donnerstag das Supercup-Finale zwischen dem Sieger aus der Champions League und der Europa League statt. "Das ist eine Sache, die man nicht ganz so versteht", räumte Münchens Cheftrainer Flick nach dem 8:0-Sieg über den FC Schalke 04 ein. "Aber wir sind nicht die, die die Entscheidung treffen, die haben andere getroffen" - nämlich die UEFA.

Das Ziel des FC Bayern: Den nächsten Titel einsacken

Sportlich darf das dem deutschen Rekordmeister keinen Abbruch tun. "Wir wollen versuchen, dort zu gewinnen und den nächsten Titel zu holen", ergänzte Flick. Es wäre der vierte Triumph für den 55-Jährigen, seitdem er beim FC Bayern München als Cheftrainer im Amt ist. Und nach derzeitigem Stand werden auch Zuschauer beim besagten Spiel vor Ort sein, 4.500 Karten wurden den Fans der Rothosen zur Verfügung gestellt. Super Service: Der FC Bayern bietet seinen mitreisenden Fans einen kostenfreien Corona-Test an.

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Tom Jacob  
20.09.2020