Über Juve und Everton zu PSG

"Es lag nicht am Geld": Darum trennten sich Kean und Juventus

Kean läuft seit vergangenen Sommer für Paris Saint-Germain auf.
Kean läuft seit vergangenen Sommer für Paris Saint-Germain auf. Foto: Imago

Moise Kean beweist sich bei Paris Saint-Germain als verlässlicher Torjäger. Der Bruder des Angreifers verrät nun, weshalb sich Moise 2019 für den Abgang von Juventus Turin entschieden hat.

Angesichts der derzeitigen Leistungen von Moise Kean werden die Verantwortlichen und Fans von Juventus Turin ihrem einstigen Sturmtalent nachtrauern. Zehn Mal traf der italienische Nationalspieler für Paris Saint-Germain in bislang 17 Ligaeinsätzen. In der Champions League stehen ihm aus sechs Einsätzen drei Treffer zugute. Stellt sich die Frage, weshalb sich der Knipser und der italienische Rekordmeister im Sommer 2019 überhaupt trennten?

Keans Juve-Abschied wegen Trainerentscheidung

"Ich denke, es war nützlich für ihn, ins Ausland zu gehen, er ist reifer geworden als Mensch und als Fußballer", sagte sein Bruder Giovanni gegenüber Radio Bianconera. Moise entschied sich damals nämlich für den Schritt in die Premier League zum FC Everton. Diese Etappe war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, wechselte der Stürmer daraufhin auf Leihbasis zu Paris Saint-Germain. "Ich glaube nicht", so Giovanni, "dass Juventus ihn verkaufen wollte, es ging nicht um Geld. Ich denke, es war eine Entscheidung des Trainers. Wenn Massimiliano Allegri geblieben wäre, wäre Moise geblieben."

Für seinen Bruder sei Juventus "einer der besten Klubs Europas", dennoch habe auch Paris Saint-Germain "einen super Sturm". Dass PSG, die Kean nur ausgeliehen haben, um eine Festverpflichtung bemüht sind, davon ist auszugehen.

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Adrian Kuehnel  
20.02.2021