Dynamo Dresden

Erste Niederlage für Schmidt: "Knipping ist nicht zu ersetzen"

Knipping fehlt Dynamo bis tief in die Rückrunde. Foto: Imago
Knipping fehlt Dynamo bis tief in die Rückrunde. Foto: Imago

Die beeindruckende Serie von Dynamo Dresden unter Alexander Schmidt ist am Wochenende gerissen. Im 13. Spiel unter dem Chefcoach setzte es gegen den SC Paderborn die erste Niederlage. Beim 0:3 gegen die Ostwestfalen kassierten die Sachsen zudem erstmals unter dem Übungsleiter mehr als einen Gegentreffer.

Ein Zusammenhang mit dem Ausfall von Tim Knipping ist schwerlich von der Hand zu weisen. Der Abwehrchef hatte sich eine Woche zuvor im Aufsteiger-Ostderby gegen Hansa Rostock schwer verletzt, der Kapitän fällt mit Kreuzbandriss bis in die Rückrunde hinein aus. "Ich habe von Beginn an gesagt, dass Tim Knipping nicht zu ersetzen ist", lässt sich auch Schmidt auf die Theorie eines Zusammenhangs ein. "Es ist schwierig, ihn zu kompensieren, weil er der herausragende Leader war", zitiert Tag24 den 52-Jährigen.

"Dreimal in der Elf des Tages"

Knipping ging dabei nicht nur als Abwehrchef voran, sondern erzielte schon wichtige Treffer zum 1:1-Endstand beim Hamburger SV und beim DFB-Pokalsieg über Paderborn. "Er stand in den ersten drei Spieltagen dreimal in der Elf des Tages", ergänzt Schmidt. Das Fachmagazin kicker führt Knipping aktuell mit einem Notenschnitt von 1,83 als mit Abstand besten Spieler der 2. Bundesliga. Natürlich hat so etwas nach nur drei bewerteten Spielen einen eher geringen tatsächlichen Wert. 

"Müssen das Ganze in den Griff bekommen"

Dennoch ist klar: Dynamo hat mit dem langfristigen Ausfall von Knipping richtig zu kämpfen. Die Herausforderung nimmt Schmidt aber an. "Wir müssen uns sortieren und müssen das Ganze in den Griff bekommen und das werden wir auch schaffen", verspricht der gebürtige Augsburger. Dabei kommt Dresden die Länderspielpause womöglich entgegen, in der sich Michael Akoto und Sebastian Mai um den Platz neben Michael Sollbauer bewerben können.

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Lars Pollmann  
31.08.2021