Eiskalter Portugiese

Frankfurts Elfer-Killer Silva erinnert Hütter an Weltfußballer Lewandowski

Eintrachts Andre Silva zeigte auch gegen Mainz vom Punkt keine Nerven. Foto: Imago

Zwei Elfmeter verwandelte Andre Silva für Eintracht Frankfurt beim 2:0-Sieg in Mainz. Der Portugiese ist vom Punkt eiskalt und erinnert seinen Trainer an einen ganz Großen des Fußballs.

Zu acht Strafstößen trat Andre Silva in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt bislang an, allesamt verwandelte der 25-jährige Stürmer. Fünf davon in der aktuellen Bundesligasaison. Ein Rekordwert und damit sogar ein verwandelter Strafstoß mehr als Robert Lewandowski vom FC Bayern München. "Die Souveränität bei den Elfmetern erinnert mich an Robert Lewandowski. Andre macht das in seiner Art und Weise sehr, sehr souverän", schwärmte Frankfurts Coach Adi Hütter von seinem Angreifer. Lewandowski verwandelte allerdings seine letzten 15 Elfmeter für den FC Bayern München. Bis zu dieser Quote wird Silva noch eine Weile brauchen.

Elfmetertore Frankfurts Spezialität

Einige weitere Elfmeter dürften in dieser Saison aber noch für den Nationalspieler dazu kommen, gehören diese doch ohnehin zur Spezialität der Hessen. Sechs Tore erzielten die Frankfurter in der Bundesliga vom Punkt aus, damit 24 Prozent aller Treffer. Kein anderes Team in der Bundesliga hat einen so hohen prozentualen Anteil an Strafstoßtoren. Einzig RB Leipzig bekam mehr Elfmeter zugesprochen (7) als die Eintracht, verwandelte davon aber nur deren fünf. Borussia Mönchengladbach hat von sechs zugesprochenen Elfmetern ebenfalls alle sechs verwandelt. So eiskalt wie Andre Silva ist aber auch dort derzeit keiner.

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Benjamin Heinrich  
10.01.2021