Transfermarkt schließt am Donnerstag

Eintrachts Ekitike-Poker: So ist der Stand

Hugo Ekitike in einem Testspiel für PSG am Ball.
Hugo Ekitike für PSG am Ball. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt buhlt seit Monaten um Hugo Ekitike von Paris Saint-Germain. Doch die Hessen haben sich klare Grenzen gesetzt.

Eintracht will wirtschaftlich vernünftig handeln

Am Dienstagnachmittag kochte die Gerüchteküche rund um Hugo Ekitike endgültig über. Der englische The Standard berichtete plötzlich davon, dass der Wechsel des Franzosen zur Eintracht Frankfurt fix sei. Diese Meldung ließ sich aber nicht bestätigen, nach fussball.news-Informationen war und ist in dieser Causa weiterhin alles offen. Die Eintracht wird sich nicht treiben lassen, sie will weiterhin wirtschaftlich vernünftig handeln, die 20-Millionen-Euro-Marke nicht überschreiten.

PSG bot Ekitike bei Manchester United an - die lehnten aber ab

Paris Saint-Germain (Selbst Mbappe schaut zur Eintracht Frankfurt) lässt dabei nichts unversucht, den Preis hochzuhalten. Der Tabellenführer der Ligue 1 bot den Stürmer unter anderem bei Manchester United an, die Red Devils lehnten fussball.news-Informationen zufolge aber ab. Es gibt noch weitere lose Gerüchte, doch auch bei den Wolverhampton Wanderers wird der 21-Jährige aller Voraussicht nach nicht landen. Die Eintracht ihrerseits bleibt in dieser Situation entspannt. Intern ist man weiterhin optimistisch, den Deal bis zum Ende der Wintertransferperiode am Donnerstag, 18 Uhr, über die Bühne bringen zu können.

Ekitike hat Einigung mit der Eintracht erzielt

Den Hessen hilft dabei die Einigung, über die auch Sky und Bild berichtet haben. Ekitike ist bereit, auf Geld zu verzichten. Nach einer Hinrunde mit nur acht Einsatzminuten will er wieder regelmäßig spielen, seine Fähigkeiten auf den Platz bringen. Sportvorstand Markus Krösche blieb, nachdem die Verhandlungen im Sommer noch scheiterten, weiter an dem hochtalentierten Angreifer dran. 

PSG fordert offenbar 30 Millionen Euro

Doch PSG fordert, so ein Bericht der L'Equipe vom Dienstagabend, weiterhin 30 Millionen Euro für Ekitike. Die Eintracht hat sich ein Limit gesetzt. Wer sitzt am längeren Hebel? Paris kann wenig Interesse daran haben, den Marktwert des Spielers auf der Bank weiter zu verbrennen. Sollte Ekitike ein weiteres Halbjahr nicht zum Einsatz kommen, wird er im kommenden Sommer nach einem ganzen Jahr ohne Spielminuten wohl kaum noch eine zweistellige Summe garantieren können. 

Eintracht sieht sich auch ohne Ekitike gerüstet

Die Frankfurter selbst wollen den Stürmer zwar unbedingt holen. Doch sollte der Deal platzen, sehen sie den Kader für die Rückrunde als gut gerüstet an. Die Offensive ist facettenreich aufgestellt, sie hat etliche Elemente, die es zum Erfolg braucht: Tempo, Physis, Dribbling, Durchschlagskraft, Technik, Flexibilität. Mit Ekitike käme ein kompletter Stürmer hinzu, er würde Trainer Dino Toppmöllers Möglichkeiten noch eine Nuance erhöhen. Frankfurt wird das aber nur machen, wenn alle Parameter passen. 

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Christopher Michel  
31.01.2024