Forciert PSG-Wechsel

Medien: Eintracht will sich von Kolo Muani "nicht erpressen lassen"

Kolo Muani hat seinen Wechselwunsch öffentlich gemacht. Foto: Getty Images
Kolo Muani hat seinen Wechselwunsch öffentlich gemacht. Foto: Getty Images

Die womöglich spannendste Personalie der Bundesliga mit Blick auf die letzten Züge des Transfermarkts ist Randal Kolo Muani. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt wird intensiv von Paris Saint-Germain umworben. Am Dienstagabend zündete der Franzose die nächste Eskalationsstufe, indem er öffentlich um die Wechselfreigabe bat.

Interview nicht abgesprochen

"Ein Wechsel zu Paris ist jetzt eine einmalige Chance für mich. Ich möchte gerne zu Paris wechseln und habe das auch den Verantwortlichen mitgeteilt. Ich hoffe und wünsche mir, dass Frankfurt dem Angebot aus Paris zustimmt und mir dieser Wechsel jetzt ermöglicht wird", erklärte Kolo Muani gegenüber dem TV-Sender Sky. Wie Sport1 berichtet, war dieses Interview nicht mit der Eintracht abgesprochen. Wie der Klub darauf reagieren wird, ist nun die spannende Frage.

Eintracht hält die Trümpfe

Laut des Berichts bleiben die Verantwortlichen um Sportchef Markus Krösche gelassen. Man wolle sich "nicht auf Spielchen einlassen", hält die Aussagen von Kolo Muani somit wohl für ein dieser Tage nicht unübliches Geplänkel. Frankfurt hält die Trümpfe in der Hand, da der Stürmer noch langfristig und ohne Ausstiegsklausel unter Vertrag steht. Solange PSG sich den Forderungen der Hessen nicht deutlich annähert, wird der Transfer nicht über die Bühne gehen. "Die Frankfurter wollen sich von Kolo Muani und PSG nicht erpressen lassen", schreibt Sport1 dazu.

Droht eine Schlammschlacht?

Umso mehr droht die Transfer-Hängepartie zu einer Art Schlammschlacht zu werden. Wie präsentiert sich Kolo Muani etwa am Donnerstagabend im Rückspiel der Playoffs zur Europa Conference League gegen Levski Sofia? Ist der Stürmer frei im Kopf, oder muss Trainer Dino Toppmöller ihn und die Mannschaft schützen? Für Frankfurt steht eine Menge auf dem Spiel, vor allem Prestige und Selbstverständnis, ein weiteres Jahr im Europapokal dabei zu sein. Die SGE ist für den Fall der Fälle vorbereitet und hat dem Vernehmen nach diverse Stürmerprofile im Auge, sollte PSG die Ablöseforderung im Bereich von 100 Millionen Euro doch noch erfüllen. Die naheliegende Prognose: Das Thema bleibt bis zum Deadline Day am Freitag heiß.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
30.08.2023