Achtelfinal-Duell

Champions League: Frankfurt will auch Neapel knacken

Eintracht Frankfurt setzt sich in der Champions League keine Grenzen. Foto: Getty Images.
Eintracht Frankfurt setzt sich in der Champions League keine Grenzen. Foto: Getty Images.

Eintracht Frankfurt trifft im Achtelfinale der Champions League auf die SSC Neapel. Sportvorstand Markus Krösche sieht die Hessen im direkten Vergleich mit dem Spitzenreiter der Serie A nicht chancenlos.

In diesem Jahrtausend haben Juventus Turin, Inter Mailand und die AC Mailand die Meisterschaft fast ausschließlich unter sich ausgemacht, lediglich in den beiden ersten Jahren setzten sich mit Lazio und der AS Rom zwei andere Mannschaften durch. Nach 22 Jahren droht die Phalanx des Spitzen-Trios durchbrochen zu werden, diesmal allerdings von der SSC Neapel. Der Meister von 1990 führt die Serie A nach 18 Spieltagen mit neun Punkten Vorsprung auf Milan an, stellt mit 44 Toren die beste Offensive und hat erst ein Spiel verloren.

Krösche: "Neapel eine sehr gute Mannschaft, aber..."

Auch in der Champions League sorgte Neapel für Furore, mit 15 von 18 möglichen Punkten setzten sich die Italiener in Gruppe A vor dem FC Liverpool durch. Auf Eintracht Frankfurt wartet im Achtelfinale eine große Herausforderung, wie Markus Krösche weiß, doch der Sportvorstand gibt sich gewohnt forsch und setzt den Adlern nach dem Europa-League-Triumph der vergangenen Saison keine Grenzen. "Natürlich ist Neapel eine sehr gute Mannschaft, aber unser Ziel ist trotzdem, ins Viertelfinale einzuziehen", sagt Krösche dem Hessischen Rundfunk. "Als wir im letzten Jahr in der Europa League gegen Barcelona gespielt haben, haben 99,9 Prozent der Menschen gesagt: 'Jetzt ist es zu Ende'. Und wir haben es trotzdem geschafft."

"Nicht so angenehm, gegen uns zu spielen"

Napoli verfüge über "eine gute Mannschaft", doch "die haben wir auch. Und es ist nicht so angenehm, gegen uns zu spielen", äußerte sich Krösche selbstbewusst. Schon nach der Auslosung der Gruppenphase - Frankfurt traf auf Tottenham Hotspur, Sporting und Olympique Marseille - ging der 42-Jährige in die Offensive, und tatsächlich musste sich Oliver Glasners Mannschaft nur den Spurs beugen. Gelänge auch der Coup gegen Neapel, wäre es der nächste Meilenstein der schier unaufhaltsamen Entwicklung.

Florian Bajus  
21.01.2023