Mathias Beck

Eintracht-Präsident: "Platz sechs wäre hervorragend"

Frankfurt will Platz sechs nach hinten absichern. Foto: Getty Images
Frankfurt will Platz sechs nach hinten absichern. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt muss nach der Niederlage bei Borussia Dortmund am Sonntag den Blick nach hinten richten. Ein Angriff auf die Champions-League-Ränge ist spätestens jetzt nicht mehr realistisch, stattdessen geht es darum, Platz sechs abzusichern. Mathias Beck wäre damit am Saisonende durchaus einverstanden.

Präsident erinnert: "Wir haben einen Aderlass gehabt"

"Es kommt drauf an, unsere fünf Heimspiele, die wir gegenüber drei Auswärtsspielen haben, nach Hause zu bringen. Platz sechs wäre hervorragend, in der Gesamtsituation. Da bin ich als Fan mit zufrieden", so der neue Präsident der SGE gegenüber dem hr. Zu beachten sei vor allem, dass der Sommer vor der laufenden Spielzeit mit großen Umwälzungen verbunden war. Nicht nur ersetzte Dino Toppmöller auf der Trainerbank Oliver Glasner, auch im Spielerkader gab es viele Bewegungen. "Wir haben einen Aderlass gehabt, mit Randal Kolo Muani, Jesper Lindström und Daichi Kamada haben wir drei sehr starke Spieler verloren, die uns weitergeholfen haben. Den Wechsel von Kolo Muani in der letzten Sekunde, das muss man erstmal verkraften", betont Beck.

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"Wir haben erst sechs Spiele verloren, das ist Klasse"

Vor allem Cheftrainer Toppmöller sei hoch anzurechnen, wie er auf den denkbar späten Verlust des Unterschiedsspielers reagiert habe. "Manch routinierter Trainer hätte da gesagt, was ist hier los? Aber ich fand Dino sensationell, wie er das mitgenommen und die Mannschaft eingestellt hat" (Einwurf: Toppmöller kritisiert mangelnden Ballbesitz gegen Dortmund). Insgesamt habe Frankfurt bis dato "eine gute Saison gespielt", die bisweilen unberechtigt viel Kritik von außen erfahren habe. "Wir haben erst sechs Spiele verloren, das ist Klasse. Wir haben oft unentschieden gespielt, aber in der Gesamtheit glaube ich schon, dass wir gut unterwegs sind", so Beck. Platz sechs würde indes für die Teilnahme an der Europa League berechtigen, wenn Bayer Leverkusen als großer Favorit den DFB-Pokal gewinnen sollte. Andernfalls müsste der sechste in der Conference League antreten, sofern nicht Platz fünf für die reformierte Königsklasse reichen sollte. "Keiner träumt von der Champions League", stellt Beck für Eintracht fest.

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Lars Pollmann  
19.03.2024