Nach Gladbach

Eintracht-Präsident Fischer erklärt den Hütter-Wechsel

Eintracht-Präsident Peter Fischer (r.) mit Trainer Adi Hütter. Foto: Imago

Adi Hütter wird Eintracht Frankfurt als Trainer nach der Saison zu Borussia Mönchengladbach verlassen. Ein Wechsel, den im Umfeld der Hessen nicht alle verstehen. Eintrachts Präsident Peter Fischer sprach nun ganz offen über die Hintergründe des Wechsels.

Der Abgang von Adi Hütter hat bei Eintracht Frankfurt Wellen geschlagen. Präsident Peter Fischer war im ZDF Sportstudio darauf bedacht, die Wogen zu glätten und die Konstellationen rund um den Wechsel zu Borussia Mönchengladbach zu erklären: "Wenn zwei Parteien bei einer Vertragsverlängerung an einen Tisch kommen, mit Beratern und Rechtsanwälten, musst du irgendwann einen Kompromiss finden. Dieser war eine verdammt hohe Ausstiegsklausel. Das Ergebnis konnten wir erzielen. Adi Hütter hat sich vollkommen vertragskonform verhalten." Der 51-Jährige wird nach der Saison trotz eines Vertrages bis 2023 für eine Summe von 7,5 Millionen Euro zu Borussia Möchengladbach wechseln.

"Wir hatten nicht das Rumgeeiere wie in anderen Klubs"

Dass der Österreicher Ende Februar auf Sky seinen Verbleib angekündigt hatte, kam bei der Eintracht gut an: "Wir waren froh darum, als Adi damals gesagt hatte: ‚Ich bleibe‘. Wir hatten nicht das Rumgeeiere wie in anderen Klubs." Im Anschluss aber habe es ein "Riesenkarussell" gegeben und das Angebot der Borussia "kam zweifelsohne später. Wir wollten auch, dass das veröffentlicht wird, damit es kein Hin und Her gibt. Das war absolut fair. Es gibt nichts an der Situation auszusetzen." Fischer ging auch auf die Hintergründe von Hütters Entscheidung ein: "Da gibt es monetäre Dinge oder den Gedanken, dass ich mit Gladbach noch mehr erreichen kann. Mit der Eintracht bin ich auf dem Höhepunkt. Das hat viele Facetten." Eins sei für den Vereinsboss aber klar: "Die drei Jahre, die wir hatten, waren hervorragend." 

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Benjamin Heinrich  
25.04.2021