Glasner erklärt

Eintracht-Kapitän Rode in diesem Jahr nur noch Teilzeitkraft

Eintracht-Trainer Oliver Glasner (r.) im Gespräch mit seinem Kapitän Sebastian Rode (m.). Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt wird in diesem Jahr die meiste Zeit auf Kapitän Sebastian Rode verzichten müssen. Der 31-Jährige steht vorerst nur als Teilzeitkraft zur Verfügung. Das allerdings werten die Verantwortlichen schon als positiv. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Die Reise zum letzten Gruppenspiel der Europa League bei Fenerbahce Istanbul ist Sebastian Rode angetreten. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer von Trainer Oliver Glasner zum Kapitän bestimmt wurde, wird dort aber auf keinen Fall in der Startelf stehen. "Bei Sebastian ist es unverändert. Das wird auch bis zum Winter so bleiben, dass er mal für 15, 20 oder 25 Minuten spielt. Vielleicht können wir ihn auch mal für eine halbe Stunde reinwerfen", erklärte Trainer Oliver Glasner vor dem Auswärtsspiel bei Fenerbahce Istanbul am Donnerstag (18:45 Uhr) auf Nachfrage von fussball.news. In dieser Saison konnte Rode erst einen Einsatz von Beginn an bestreiten - beim Erstrunden-Aus im DFB-Pokal Anfang August bei Waldhof Mannheim. Ingesamt sind lediglich 164 Einsatzminuten für den Südhessen notiert.

"Auf diesem Level stabil"

Seitdem geht der 31-Jährige einen Weg der kleinen Schritte. Rode war in der Vergangenheit immer wieder von Knieverletzungen geplagt, zuletzt war das Knie bei Belastungen häufiger gereizt. Die Bild-Zeitung berichtete zwischenzeitlich sogar von einem möglichen Karriereende nach der Saison. Die Spielzeit könnte nun nach und nach gesteigert werden. "Das werden wir immer ausprobieren und dann schauen welche Reaktion sein Knie zeigt", erklärte Glasner, der froh ist, dass Rode "soweit auf diesem Leven stabil ist. Er zeigt immer wieder, dass er uns hilft, wenn reinkommt und ich bin froh, dass es so aussieht, als würde er bis zum Winter in diesem Zustand bleiben." In der Hoffnung, dass der ehemalige Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München dann wieder richtig angreifen kann. 

Benjamin Heinrich  
09.12.2021