Eintracht Frankfurt

Probleme gegen tiefe Gegner? Glasner widerspricht Krösche

Oliver Glasner sieht das Spiel mit Ball nicht als Problemzone von Eintracht Frankfurt an. Foto: Getty Images.
Oliver Glasner sieht das Spiel mit Ball nicht als Problemzone von Eintracht Frankfurt an. Foto: Getty Images.

Eintracht Frankfurt hat nur eines der vergangenen fünf Pflichtspiele gewonnen. Über die Gründe für den aktuellen Trend sind sich Trainer Oliver Glasner und Sportvorstand Markus Krösche uneinig.

Der Höhenflug von Eintracht Frankfurt hat einen Knick erlitten. Drei der letzten fünf Partien wurden verloren, die einzigen Punkte sammelten die Hessen in der Bundesliga gegen Werder Bremen (2:0) und den VfL Wolfsburg (2:2). Die Champions-League-Plätze sind noch in Reichweite, der Einzug ins Viertelfinale der laufenden Saison wirkt nach der Hinspiel-Niederlage gegen Neapel (0:2) allerdings unwahrscheinlich und sollte der Negativtrend anhalten, könnte die erneute Qualifikation in weite Ferne rücken.

Krösche sieht Probleme gegen kompakte Gegner

Weshalb die Eintracht mit Schwierigkeiten kämpft, ist Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Sportvorstand Markus Krösche erkannte gemäß der Bild-Zeitung Defizite im eigenen Ballbesitz gegen tiefstehende Mannschaften. "Die Gegner haben sich ein Stück weit auf uns eingestellt, laufen uns oft nicht mehr so konsequent an. Auf diese neue Situation müssen wir uns erst noch einstellen", wird Krösche zitiert. "Wir haben jetzt häufiger mehr Ballbesitz und tun uns noch etwas schwer, daraus gefährliche Tor-Chancen zu erspielen."

Glasner widerspricht Krösche: "Tun uns sogar etwas leichter"

Cheftrainer Oliver Glasner widersprach Krösche jedoch. "Ich denke, dass wir uns sogar etwas leichter tun gegen Mannschaften, die sich etwas zurückziehen als gegen die, die uns sehr, sehr hoch attackieren", so der Österreicher. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sei die Defensive in Glasners Augen die primäre Problemzone. Ein Faktor sei das Fehlen von Martin Hinteregger, der seine Karriere nach dem Europa-League-Sieg im vergangenen Jahr für beendet erklärt hatte und intern ersetzt wurde. Insofern könnte sich die Abwehrreihe im Transfersommer verändern, doch die genauen Entwicklungen sind noch nicht vorherzusehen.

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Florian Bajus  
11.03.2023