Serbe wechselte Berater

Medien: Eintracht würde Gacinovic ziehen lassen

Gacinovic hat eine eher enttäuschende Saison hinter sich. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Gacinovic hat eine eher enttäuschende Saison hinter sich. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der Wechsel des Beraters gilt in diesen modernen Zeiten für manche Medien als untrügliches Zeichen eines bevorstehenden Transfers. Dass die Zusammenarbeit mit einem neuen Agenten durchaus auch andere Hintergründe haben kann, oder andere Ergebnisse hervorbringen kann, dafür gibt es eigentlich genügend Beispiele. Bei Mijat Gacinovic könnte sich ein Wechsel aber durchaus andeuten.

Der Mittelfeldmann von Eintracht Frankfurt ließ sich bis vor kurzem von Fali Ramadani beraten, gehört nun zu den Klienten der Agentur Soccer Mondial, die aus der Schweiz operiert, sich aber nicht zuletzt auf Spieler vom Balkan spezialisiert. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung liegt die Vermutung nahe, dass die neuen Berater für Gacinovic auf Klubsuche gehen sollen. Der Serbe steht bei Eintracht noch bis 2022 unter Vertrag, war in der abgelaufenen Saison aber trotz 36 Einsätzen eher Mitläufer denn Leistungsträger.

Eintracht erkennt Stagnation

Sportchef Fredi Bobic hatte unlängst betont, dass bei den Hessen grundsätzlich beinahe jeder Spieler zu haben ist, sofern entsprechende Angebote eingehen. Für Gacinovic gilt das folglich auch, Eintracht würde laut des Boulevardblatts keine Steine in seinen Weg legen. Demnach ist beim Bundesligisten die Erkenntnis gereift, der 25-Jährige stagniere in seiner Entwicklung. Ob es tatsächlich zu einem Verkauf kommt, hängt dabei wohl von wirtschaftlichen Parametern ab. In der Corona-Zeit sitzt das Geld an wenigen Standorten locker. Eine weitere Saison wie die gerade abgelaufene würde den Marktwert von Gacinovic aber auch weiter sinken lassen. 

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Lars Pollmann  
25.07.2020