Verbleib bei SGE

Berater: Darum hat sich Trapp gegen United entschieden

Kevin Trapp bleibt Eintracht Frankfurt treu. Foto: Getty Images.
Kevin Trapp bleibt Eintracht Frankfurt treu. Foto: Getty Images.

Manchester United wollte sich auf der Torwartposition mit Kevin Trapp verstärken, doch der 32-Jährige entschied sich für einen Verbleib bei Eintracht Frankfurt. Laut Berater Volker Struth war neben der anstehenden Weltmeisterschaft die Torwartsituation in Manchester ein ausschlaggebender Faktor in der Entscheidungsfindung.

Mit Filip Kostic hat Eintracht Frankfurt einen Leistungsträger der vergangenen Jahre an Juventus verloren, und zwischenzeitlich mussten die Fans des Europa-League-Siegers auch um Kevin Trapp bangen. Der Keeper, der zunächst von 2012 bis 2015 bei der Eintracht spielte und 2018 von Paris St. Germain zurückgekehrt ist, hatte ein Angebot von Manchester United vorliegen. 

Struth: "Nicht der richtige Zeitpunkt" für einen Wechsel

Nach etwas Bedenkzeit konnten die Fans aufatmen, Trapp entschied sich für einen Verbleib bei der SGE (fussball.news berichtete). Laut Volker Struth, Geschäftsführer von Trapps Berateragentur Sports360, haben die Gegebenheiten beider Klubs gegen einen Wechsel gesprochen: "Das war nicht der richtige Zeitpunkt. Die haben in Frankfurt im letzten Jahr ein Märchen erlebt und das geht jetzt weiter. Es ist der totale Wahnsinn, was da in der Stadt abgeht", sagte der 56-Jährige bei Bild TV und ergänzte: "Wer weiß, was da gekommen wäre in Manchester. Da spielt ein Torwart (David de Gea, d. Red.), der seit vielen, vielen Jahren die Nummer eins ist. Und auch für Trapp steht eine WM auf dem Spiel." In Frankfurt spielt Trapp indes Champions League, sein Wort hat innerhalb der Mannschaft Gewicht und mit einem Stammplatz sind die Chancen auf eine Nominierung für den DFB-Kader größer als auf der Ersatzbank.

Florian Bajus  
05.09.2022