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Einigung mit Silva erzielt? Hübner: "Das können wir nicht bestätigen"

Andre Silva jubelte über 12 Bundesligatore in 27 Partien.
Andre Silva jubelte über 12 Bundesligatore in 27 Partien. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt ist mit den gezeigten Leistungen von Andre Silva sehr zufrieden. Die Hessen würden den Portugiesen gerne fest binden und aus dem Leih- ein fixes Kaufgeschäft machen. Doch so weit sind die Gespräche mit dem Spieler und dem AC Mailand noch nicht.

Aus Frankfurt berichtet fussballnews-Reporter Christopher Michel

Am Sonntag vermeldete Bild, dass Eintracht Frankfurt und Andre Silva grundsätzliche Einigkeit über das Ende der Leihe erzielt hätten. Sportdirektor Bruno Hübner widersprach diesem Bericht nach der Trainingseinheit am Dienstag: "Das kann ich nicht bestätigen." Der ehemalige Profi verwies auf den Faktor Zeit, die Situation im zweiten Jahr sei geklärt.

Zeitnot im vergangenen Sommer

Blicken wir zurück: Am letzten Transfertag der Vorsaison fädelten die Frankfurter einen auf zwei Jahre angelegten Tausch mit dem AC Mailand ein. Ante Rebic ging nach Italien und im Gegenzug kam Silva. "Aufgrund der Zeitnot wurde nichts weiteres vereinbart", bestätigte Hübner. Die beiden Deals hängen auch nicht kausal zusammen und müssen getrennt voneinander betrachtet werden.

Bobic im regen Austausch mit Milan

Sportvorstand Fredi befinde sich "im regen und engen Austausch", auch weil die Eintracht gespannt die Weiterentwicklung von Rebic beobachtet. Mit jedem Treffer wird der Kroate teurer, was in einem schwierigen Poker sicherlich ein wichtiger Faktor ist. Vor allem die AC Florenz schaut genau hin, schließlich soll die Fiorentina 50 Prozent der erzielten Transfersumme bei einem Weiterverkauf erhalten. Ein Eins-zu-Eins-Tausch ist somit nicht möglich.

Silva muss der Eintracht entgegenkommen

Silva und Milan werden der Eintracht auch entgegenkommen müssen, vor allem in Sachen Gehalt und Ablöse sind die Mittel begrenzt. "Wenn alle Beteiligten etwas dazu beitragen, dann kann das natürlich klappen", stellte Hübner fest, der diesen Deal als "sehr guten" bezeichnet hat: "Beide Vereine haben davon profitiert. Das war eine absolute Win-win-Situation." Die Verträge von Rebic und Silva laufen bei ihren Stammklubs jeweils noch bis 2022, doch Geduld ist weiterhin nötig.

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Christopher Michel  
01.09.2020