Kölns Bundesligastart

"Einige Kilometer entfernt 10.000 im Freizeitpark!" - FC-Boss kritisiert Geisterspiel

Die Zuschauerränge blieben beim 1. FC Köln am Wochenende leer. Foto: Imago

Am Wochenende kehrten in vielen Stadien der Bundesliga wieder Zuschauer zurück. Doch sowohl das Eröffnungsspiel in München als auch das Heimspiel des 1. FC Köln musste vor einer Geisterkulisse stattfinden. Sehr zum Ärger von FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Bei der 2:3 Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim in der Bundesliga musste der 1. FC Köln ohne Fans auskommen. Die Stadt verbot relativ kurzfristig die Rückkehr des Kölner Anhangs ins Rhein Energie Stadion. Geschäftsführer Alexander Wehrle kündigte Gespräche an. "Darüber wird mit Stadt und Staatskanzlei zu reden sein. Wir brauchen Planungssicherheit, sonst wird es schwierig", sagte er auf Sky.

Vergleich mit Freizeitpark

Grund für den Ärger der Verantwortlichen ist neben der kurzfristigen Absage, die den FC zum Umdisponieren zwang, vor allem die Tatsache, dass man sich ungleich behandelt fühlt. "Wenn ich sehe, dass sich einige Kilometer entfernt in einem Freizeitpark 10.000 Menschen aufhalten, dann fehlt mir dafür jedes Verständnis", so Wehrle weiter.

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Benjamin Heinrich  
20.09.2020