Vorstellungs-PK

"Eine Waffe": Salihamidzic rechtfertigt Costa-Rückkehr

Wieder zurück beim FC Bayern: Douglas Costa.
Zurück beim FC Bayern: Douglas Costa. Foto: Imago Images

Für die Rückholaktion von Douglas Costa hat Hasan Salihamidzic nicht von allen Seiten positives Feedback bekommen. Der Sportvorstand des FC Bayern spricht aus diesem Grund am Dienstag vor allem über Costas Vorzüge.

Für den Rest der Saison sicherte sich der FC Bayern am Deadline Day das Spielrecht von Douglas Costa. Der so dringend benötigte Flügelstürmer kommt auf Leihbasis von Juventus Turin. Zwar ohne Kaufoption, dafür soll die Alte Dame jedoch auf eine Gebühr verzichtet haben.

"Wissen, wie gut er spielen kann"

"Douglas ist ein alter Bekannter. Wir wissen, wie gut er spielen kann, er hat hier super Leistungen gebracht", erinnerte Hasan Salihamidzic am Dienstag an Costas erstes Engagement an der Säbener Straße.

Zwischen 2015 und 2017 absolvierte der pfeilschnelle Brasilianer 77 Pflichtspiele mit 14 Toren und 27 Vorlagen. An seine gute Anfangsphase konnte der heute 30-Jährige damals allerdings nicht anknüpfen. Die Stammbelegschaft auf den offensiven Außenbahnen hieß stattdessen Arjen Robben und Franck Ribery.

Noch unberechenbarer

Salihamidzic ist überzeugt, dass Costa noch mal an das Leistungspensum seiner Beginnerzeit rankommen kann. Salihamidzics Plädoyer auf die Leihgabe: "Er ist eine Waffe im Eins-gegen-Eins, hat gute Flanken und kann unserem Spiel gute Impulse geben. Damit macht er uns noch unberechenbarer. Er muss fit bleiben, dafür wird unser Trainerteam sorgen." Im Gegenzug wolle Costa so schnell wie möglich die nötige Fitness erlangen, um der Mannschaft weiterhelfen zu können.

Costa hat an der Physis gearbeitet

"Ich bin in Italien reifer geworden. Sonst habe ich mich nicht groß verändert. Ich habe noch härter an meinem Körper gearbeitet und ich will mich dieses Jahr gut einbringen und zeigen, was ich kann", sagte Costa, der ebenso wie die bayrischen Verantwortlichen mitbekommen haben dürfte, dass seine Rückkehr nicht überall auf Begeisterung trifft. Unter anderem der frühere Bayern-Star Stefan Effenberg hatte in seiner t-online-Kolumne öffentlich harte Worte gefunden.

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Andre Oechsner  
13.10.2020